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Pressemitteilung vom 10.07.2026
Vereine
EHC Neuwied freut sich über einen talentierten Zugang zum Saisonbeginn
Wenn der EHC Neuwied am 16. September mit dem Heimspiel gegen die Füchse Duisburg sein neues Oberliga-Kapitel eröffnet, jährt sich für Kevin Handschuh ein besonderes Erlebnis nur zwei Tage später zum vierten Mal.
Juuso Rajala trägt auch in der kommenden Saison das Trikot der Bären. (Foto: EHC Neuwied)Neuwied. Am zweiten Spieltag der DEL-Saison 2022/23 erlebte der junge Angreifer eine der Begegnungen, die er als besonders in Erinnerung behält. Mit den Eisbären Berlin gastierte Handschuh bei den Nürnberg Ice Tigers – es ist der erste Einsatz für den Angreifer in der deutschen Top-Liga. Der heute 23-Jährige hat trotz seines jungen Alters schon viele Einsätze erlebt, die man nicht vergisst. "Meine ersten professionellen Playoffs mit Rosenheim gegen Dresden waren genauso spannend", blickt er zurück. Berlin, Rosenheim – das klingt nach einer spannenden Laufbahn, die der Stürmer schon erlebt hat. Das ist sie auch mit 13 DEL-Einsätzen für Berlin und Augsburg, vier DEL2-Saisons bei den Lausitzer Füchsen, in Rosenheim und Bad Nauheim.

"Es ist nicht selbstverständlich, einen jungen Spieler zu bekommen, der bereits eine solche Vita aufweisen kann", freut sich Neuwieds Manager Carsten Billigmann, dass Kevin Handschuh ab sofort das Bären-Trikot trägt. "Über Neuwied habe ich viel Gutes gehört, da ich ein paar Kollegen kenne, die hier schon gespielt haben. Ich hatte gute Gespräche mit dem Management und dem Trainer und freue mich auf eine Saison in einer Stadt mit starken Fans", sagt der Neuzugang. "Ich erwarte, viel Impact auf unsere Erfolgserlebnisse beizutragen und mich in meinen jungen Jahren weiterzuentwickeln."

Der EHC bekommt einen Oberliga-Meister. Im Laufe der vergangenen Saison wechselte Handschuh aus Bad Nauheim zu den Memmingen Indians, mit denen er den Titel gewann. "Die Oberliga ist eine gute Liga, in der der Abstand zwischen den oberen und unteren Teams ziemlich groß ist – größer als in der DEL und der DEL2", schildert der Linksschütze seine in Memmingen gesammelten Eindrücke.

Wohlfühlfaktor und Aufstieg halten Kecojevic
Erstes Jahr bei den Bären, und auf Anhieb Meister: Besser hätte der Einstand für Philip Kecojevic in Neuwied nicht laufen können. Von der EG Diez-Limburg gekommen, spielte und arbeitete sich der Angreifer schnell zu einem wichtigen Mann im EHC-Dress. "Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt in Neuwied. Ich wurde von den Jungs und den Fans sehr gut aufgenommen. Jedes einzelne Spiel in Neuwied war ein Highlight", sagt der 23-Jährige, der in 48 Saisonspielen in der CEHL auf 31 Scorerpunkte kam. In der neuen Runde wird Kecojevic sein erstes Jahr in der Oberliga erleben. "Weil ich mich, wie gesagt, in Neuwied so wohl fühle und der Aufstieg haben für mich genau gepasst", erklärt der gebürtige Troisdorfer, der im Nachwuchs bei den Kölner Haien spielte und dann lange Zeit in Schweden auf dem Eis stand, seine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr. "Philip ist ein fleißiger Arbeiter, der mit seiner Einstellung für eine Mannschaft unglaublich wichtig ist und auch in der Oberliga zu unserer Kadertiefe beitragen wird", freut sich Manager Carsten Billigmann darüber, dass er und Trainer Jeffrey van Iersel ein weiteres Jahr mit dem Rechtsschützen planen können.

Nun heißt es "neue Liga, aber gleicher Ehrgeiz": "Ich erwarte in der Oberliga, dass wir uns als Team und auch als einzelne Spieler weiterentwickeln. Wir wollen auf jeden Fall Tag für Tag abliefern", kündigt Kecojevic an. In jedem Training und an jedem Spieltag.

Rajala kehrt mit dem EHC in die Oberliga zurück
Aus der Oberliga wechselte Juuso Rajala im Winter 2022/23 zum EHC Neuwied, jetzt geht der Angreifer mit den Bären in die Oberliga. "Ich hatte das große Glück, in der finnischen Top-Liga Liiga, in ein paar DEL2-Klubs zu spielen, sowie Erfahrungen in Schweden, Österreich und der Oberliga zu sammeln. Aber die Leute und Fans aus Neuwied sind die absolut besten – es gibt nichts Vergleichbares zu den Fans des EHC Neuwied", spricht der 37-Jährige, der in seiner Laufbahn weit herumgekommen, große Worte, die sich die Eishockey-Stadt am Mittelrhein einrahmen darf. "Die Organisation hat sich für mich und meine Familie extrem ins Zeug gelegt, um sicherzustellen, dass wir uns hier wohlfühlen. Meine Tochter Rebecca mochte Eishockey nicht besonders, bevor wir hierherkamen. Jetzt würde sie kein Spiel mehr verpassen und ist immer die Letzte auf dem Eis. Sie singt jeden Tag das Lied "Mein EHC Neuwied" von Thilo Distelkamp. Sie kann jedes einzelne Wort."

Kurzum: Familie Rajala ist in Neuwied heimisch geworden und wird es nach der Vertragsverlängerung auch bleiben. Zur Heimat gehört auch mehr als "nur" Eishockey. Tochter Rebecca geht inzwischen in Neuwied zur Schule – auch dieses Heimischwerden erleichterte die Entscheidung pro EHC.

Nach Hamburg und Herne werden die Bären die dritte Oberliga-Station des Stürmers, der mit seiner Übersicht und Spielintelligenz der Vorlagengeber vom Dienst ist. "In der Oberliga liegt die Messlatte höher. Man muss in jedem Spiel alles geben, um zu gewinnen. Ich bin bereit für diese Herausforderung."

Juuso Rajala hält sich in der finnischen Heimat mit Eistraining, Tennis und Fitnessstudio in Form, aber auch die Zeit mit Familie, Hund Roberto und Katze Regenbogen kommt nicht zu kurz. Kürzlich besuchte er seine Wahlheimat, um den Deutsch-Test abzulegen und in Richtung des deutschen Passes voranzukommen. "Wir hoffen hierbei natürlich auf eine schnelle Bearbeitung durch die Neuwieder Behörde", sagt Manager Carsten Billigmann. "Denn was will man auf unserem Level mehr als einen Spieler mit der Qualität von Juuso nicht als Kontingentstelle angerechnet zu bekommen. Über seine Fähigkeiten müssen wir uns nicht unterhalten. Ich erinnere an die Saison, in der Juuso zu uns kam. Seine Verpflichtung war ein wesentlicher Schritt bei unserer Wende zum Guten." (PM)
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Quelle: 1783641600