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Pressemitteilung vom 05.07.2026
Region
Guido Dost übernimmt Geschäftsführung beim Friedensdienst EIRENE
Der Internationale Christliche Friedensdienst EIRENE hat seine Geschäftsführung neu besetzt. Guido Dost bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen internationale Zusammenarbeit, Organisationsentwicklung und Leitung mit und hat seine Tätigkeit bereits aufgenommen.
Die Vorstandsvorsitzende von EIRENE e.V. Martina Richard begrüßt den neuen Geschäftsführer Guido Dost in seinem Amt mit Blumen. (Foto: Stefan Heiß)Neuwied. Der Internationale Christliche Friedensdienst EIRENE hat Guido Dost offiziell zum neuen Geschäftsführer ernannt. Gewählt wurde er auf der Mitgliederversammlung während des Pfingsttreffens am 23. Mai 2026 in Walberberg bei Bonn. Seine Tätigkeit für die Organisation hat er inzwischen aufgenommen.

Mit der Wahl übernimmt Guido Dost die Verantwortung für die weitere Entwicklung des Friedensdienstes. Nach Angaben von EIRENE bringt er umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Führung, Organisationsentwicklung und internationale Zusammenarbeit mit. Diese Kenntnisse sollen die Arbeit der Organisation in den kommenden Jahren unterstützen.

Langjährige Erfahrung im internationalen Bereich
Vor seinem Wechsel zu EIRENE war Guido Dost als Programmdirektor für die Ukraine bei der Caritas Schweiz tätig. Darüber hinaus leitete er die Johanniter Auslandshilfe und war in der Leitung des ASA-Programms bei Engagement Global tätig.

Während seiner beruflichen Laufbahn beschäftigte er sich insbesondere mit der Begleitung von Veränderungsprozessen in Organisationen. Dabei standen strategische Planung, strukturiertes Arbeiten und eine am Menschen orientierte Führung im Mittelpunkt.

Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit
Nach Angaben von Guido Dost sieht sich EIRENE in einer Zeit großer gesellschaftlicher und internationaler Herausforderungen. Themen wie Gewaltfreiheit, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit seien weiterhin zentrale Aufgaben der Organisation.

Gleichzeitig verwies er auf sinkende Spendenbereitschaft und deutliche Kürzungen finanzieller Mittel. Um diesen Entwicklungen zu begegnen, seien sowohl eine solide organisatorische Grundlage als auch die Fähigkeit erforderlich, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Besonders hervorgehoben wurde zudem das Engagement der Mitarbeiter, die sich mit großem Einsatz für die Ziele des Friedensdienstes einsetzen.

Seit vielen Jahrzehnten aktiv
EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V. unterstützt seit 1957 Partnerorganisationen, die sich für gewaltfreie Konflikttransformation sowie sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Entwicklungen einsetzen. Darüber hinaus ermöglicht die Organisation Freiwilligen und Fachkräften Friedensdienste im Globalen Norden und Süden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung zu einer rassismuskritischen Organisation. Gemeinsam mit Mitgliedern und Mitarbeitern sollen unterschiedliche Perspektiven eingebracht, Veränderungen gestaltet und Diskriminierung mit gewaltfreien Mitteln überwunden werden. (PM/bearbeitet durch Red)
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