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| Pressemitteilung vom 01.07.2026 |
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| Region |
| Neuordnung der Wasserversorgung sichert sauberes Trinkwasser für Neuwied |
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| Die Stadtwerke Neuwied haben ein umfangreiches Projekt zur Neuordnung der Wasserversorgung gestartet. Eine neue Verbundleitung und zusätzliche Maßnahmen sollen die Versorgungssicherheit erhöhen. |
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Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) haben mit der umfassenden Umstrukturierung ihrer Trinkwasserversorgung begonnen. Im Mittelpunkt steht eine neu verlegte Verbundleitung zwischen den Trinkwasser-Gewinnungsbrunnen im Engerser Feld und dem Wasserwerk in Neuwied-Block. "Das Trinkwasser fließt künftig nicht mehr direkt in das Leitungsnetz, sondern zunächst in eine Vorbehälterkammer auf dem Wasserwerk", erklärt SWN-Bereichsleiter Peter Dunkel. Dadurch soll mehr Versorgungssicherheit für die Kunden geschaffen werden, da die Trinkwasserversorgung besser vor Extremwetterereignissen, technischen Ausfällen und möglichen Verunreinigungen geschützt werde.
Diese Maßnahme erfüllt zudem die aktuellen Anforderungen der oberen Wasserbehörde und des Gesundheitsamts. Die Planung berücksichtigt auch einen steigenden Wasserbedarf in der Region und zielt darauf ab, die Versorgung über Jahrzehnte hinweg sicherzustellen. Die Qualität des Trinkwassers bleibt unverändert hoch, es ist keine chemische oder biologische Aufbereitung erforderlich. Während der Bauarbeiten gibt es keine Einschränkungen in der Wasserversorgung.
Der erste Bauabschnitt umfasst etwa 2.000 Meter neue Rohrleitungen, die zwischen dem Engerser Feld und dem Wasserwerk Block verlegt wurden. "Die Oberflächen entlang der Engerser Landstraße sind bereits wiederhergestellt, sodass von den Erdarbeiten kaum noch etwas zu sehen ist", sagt SWN-Bereichsleiter Lukas Endres. Bis Ende des Jahres soll der verbleibende Abschnitt in Richtung Gaskugel in der Hafenstraße fertiggestellt werden, einschließlich einer unterirdischen Querung der B256, ohne den Verkehr zu beeinträchtigen.
Parallel dazu wird die Pufferkammer im Wasserwerk Block kernsaniert. Diese Arbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Das Projekt liegt im Zeitplan. Ab 2027 ist der Bau einer Riesleranlage geplant, um das Rohwasser zu belüften und den pH-Wert zu erhöhen. Zudem ist eine weitere Verbindungsleitung zur Rostocker Straße an der B42 vorgesehen. Sobald Arbeiten öffentliche Bereiche betreffen, erfolgt rechtzeitig eine Information. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 01.07.2026 |
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