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| Nachricht vom 30.06.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Hitzewelle führte zu drastischem Rückgang bei Blutspenden |
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| Die anhaltende Hitzewelle hatte in Rheinland-Pfalz zu einem deutlichen Rückgang der Blutspenden geführt. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) appelliert an die Bevölkerung, Blut zu spenden. |
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Rheinland-Pfalz. Die heißen Temperaturen der letzten Tage haben im Westen Deutschlands für einen erheblichen Rückgang bei den Blutspenden gesorgt. Der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) berichtet, dass auf vielen Terminen zur Blutspende die Zahl der Spender deutlich hinter dem Bedarf zurückgeblieben ist. Viele Menschen hätten ihre Spende verschoben oder kurzfristig abgesagt, was dazu führte, dass rund 40 Prozent weniger Blut gespendet wurde als für eine stabile Versorgung erforderlich wäre. Um die angespannte Versorgungslage mit Blutpräparaten zu verbessern, ruft das DRK alle spendefähigen Personen dazu auf, die aktuell weniger heißen Temperaturen für eine Blutspende zu nutzen.
Sorgen bereiten dem DRK-Blutspendedienst auch die Sommerferien im Versorgungsgebiet: In Rheinland-Pfalz haben sie bereits begonnen, während Nordrhein-Westfalen in knapp drei Wochen in die Schulferien startet. Dann sinkt erfahrungsgemäß die Zahl der Blutspenden weiter bei gleichbleibendem Bedarf. "Hitze und Ferien sind jedes Jahr eine besondere Herausforderung", erklärt Stephan David Küpper, Sprecher des DRK-Blutspendedienstes. "Wer jetzt Blut spendet, hilft dabei, Engpässe in den Sommerwochen zu verhindern."
Der DRK-Blutspendedienst stellt nach eigenen Angaben in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland rund 70 Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit und sichert damit die Grundversorgung für mehr als 23 Millionen Menschen im Einzugsgebiet. Daneben können Bürger auch in Unikliniken, vielen Krankenhäusern oder bei kommunalen und privaten Blutspendezentren Blut spenden. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 30.06.2026 |
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