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Pressemitteilung vom 25.06.2026
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Gedenkfeier im Josef-Ecker-Stift Neuwied: Mutter Rosa als zeitloses Vorbild
Im Marienhaus Seniorenzentrum Josef-Ecker-Stift in Neuwied wird jedes Jahr eine Frau geehrt: die selige Mutter Rosa. Diese Ordensgründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen hat mit ihrem Einsatz für Bedürftige bleibende Spuren hinterlassen.
Gedenkfeier für Mutter Rosa (Foto: Marilda de Armas)Neuwied. Jährlich am 19. Juni erinnern Bewohner des Marienhaus Seniorenzentrums Josef-Ecker-Stift gemeinsam mit Mitarbeitenden an das Leben von Mutter Rosa, bürgerlich Margaretha Flesch (1826 bis 1906). Die Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen hat 1863 eine Gemeinschaft ins Leben gerufen, die sich der Krankenpflege, Altenhilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe widmet. Ihr Vermächtnis lebt in den Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe weiter.

Der 19. Juni ist ein bedeutender Tag für die Ordensgemeinschaft und die Marienhaus-Einrichtungen, da an diesem Datum der kirchliche Gedenktag der seligen Mutter Rosa begangen wird. Ihre Seligsprechung fand am 4. Mai 2008 im Trierer Dom statt. Während der Feier im Josef-Ecker-Stift wurde besonders ihre Hilfsbereitschaft und ihr tiefes Gottvertrauen hervorgehoben. Trotz persönlicher Schicksalsschläge setzte sie sich gegen Widerstände für die Gründung ihrer Ordensgemeinschaft ein. Ihr Leitgedanke, Menschen mit Würde und Respekt zu begegnen, prägt bis heute die Arbeit der Marienhaus-Einrichtungen.

Musikalische Beiträge, gemeinsame Gebete und persönliche Erinnerungen schufen den Rahmen für die Gedenkfeier. Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Austausch über die Geschichte der Einrichtung und ihre christlichen Wurzeln. Die jährliche Mutter-Rosa-Gedenkfeier erinnert daran, dass Menschlichkeit und Fürsorge zeitlose Werte sind, die Mutter Rosa vorlebte und die auch heute im Alltag des Seniorenzentrums präsent sind.

Mutter Rosas Engagement für die Schwächsten hinterlässt ein Erbe, das bis heute wirkt. Die Feier verdeutlichte, dass ihr Vorbild lebendig bleibt - nicht nur in den Erinnerungen, sondern vor allem im täglichen Miteinander. (PM/Red)
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