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| Pressemitteilung vom 23.06.2026 |
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| Region |
| A48: Kompensatorische Maßnahmen im Bereich der Rheinbrücke Bendorf |
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| Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes hat im Zuge der A48 in Fahrtrichtung Trier und in Fahrtrichtung Autobahndreieck (AD) Dernbach im Bereich der Rheinbrücke Bendorf die zulässige Höchstgeschwindigkeit aus Gründen der Verkehrssicherheit temporär auf 60 km/h reduziert. Hintergrund sind die derzeit vorherrschenden hochsommerlichen Extrem-Temperaturen. |
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Bendorf. Die Hitze und die Temperaturschwankungen führen zu Bewegungen des Brückenüberbaus. Daraus resultieren im Bereich der Fahrbahnübergänge leichte Höhenversätze. Diese Unebenheiten führen zu einem größeren Überfahrtwiderstand und einer höheren Geräuschentwicklung. Die Fahrbahnübergänge werden in diesem Stadium einer größeren Belastung und somit einem höheren Verschleiß ausgesetzt. Durch ein Befahren der Brücke mit geringeren Geschwindigkeiten wird diese Situation abgemildert, und die Fahrbahnübergänge werden schonender überfahren. Mit der Rückkehr zu jahreszeitlich üblich niedrigeren Temperaturen wird die kompensatorische Maßnahme der Geschwindigkeitsreduzierung wieder aufgehoben.
Die Autobahn GmbH kann Verkehrsstörungen infolge der Geschwindigkeitsreduzierung nicht ausschließen. Den Verkehrsteilnehmenden wird daher empfohlen, auf die Meldungen im Rundfunk zu achten, absehbare Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und gegebenenfalls mehr Fahrzeit einzuplanen.
Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmenden um eine umsichtige Fahrweise im Bereich der Rheinbrücke Bendorf sowie um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.
Zum Hintergrund
Die Rheinbrücke Bendorf im Zuge der A48 ist in den vergangenen Jahren umfangreich instandgesetzt worden; langfristig ist ein Ersatzneubau der Bendorfer Rheinbrücke geplant. Der Planungsbereich zum Großprojekt eines Ersatzneubaus erstreckt sich von der Anschlussstelle Bendorf/Neuwied (B42) bis kurz vor die Anschlussstelle Koblenz-Nord (B9). Mit der Erneuerung des Brückenbauwerkes ist auch die Verbesserung der Verkehrssituation und der Verkehrssicherheit, besonders in der Anschlussstelle Bendorf/Neuwied Bestandteil der Planung. Die fertiggestellte Machbarkeitsstudie favorisiert eine trassennahe Lösung, wodurch sich die Anpassungen in den beiden Bereichen vor und hinter der Brücke (Vorlandbereiche) hauptsächlich am Bestand orientieren. Im Rahmen unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit werden wir das Projekt „Neubau Bendorfer Rheinbrücke“ proaktiv vorstellen, sobald belastbare Ergebnisse aus der Planung feststehen und eine Einbindung der Öffentlichkeit möglich ist.
Bis zum Ersatzneubau des Brückenbauwerkes wird die Rheinbrücke bedarfsgerecht instandgesetzt. Derzeit laufen die planerischen Vorarbeiten zur Instandsetzung der Brückenlager und Brückenpfeiler, die für 2027 vorgesehen ist.
Unabhängig davon wird das Brückenbauwerk turnusgemäß gemäß DIN 1076 geprüft. (PM) |
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| Pressemitteilung vom 23.06.2026 |
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