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| Pressemitteilung vom 21.06.2026 |
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| Region |
| 150 Jahre Rhein-Wied-Gymnasium: 12.000 Euro für das Hospiz |
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| Mit einem großen Schulfest hat das Rhein-Wied-Gymnasium sein 150-jähriges Bestehen gefeiert. Neben zahlreichen Programmpunkten und Begegnungen stand vor allem das soziale Engagement der Schulgemeinschaft im Mittelpunkt. Eine besondere Aktion sorgte dabei für große Aufmerksamkeit. |
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Neuwied. Unter dem Motto "Gemeinsam durch die Zeit" feierte das Rhein-Wied-Gymnasium am Samstag (20. Juni 2026) sein 150-jähriges Bestehen mit einem großen Schulfest. Schüler, Eltern, Ehemalige, Lehrkräfte sowie zahlreiche Gäste aus der Region kamen auf dem Schulgelände zusammen und machten die Jubiläumsveranstaltung zu einem Ort der Begegnung. Im Mittelpunkt stand neben dem Schuljubiläum auch das soziale Engagement der Schulgemeinschaft. Im Rahmen des Festes wurde ein Spendenscheck über 12.000 Euro an das Rhein-Wied-Hospiz übergeben.
Die Feierlichkeiten begannen um 14 Uhr auf dem Innenhof der Schule. Schulleiter Helmut Zender und seine Stellvertreterin Christine Hahn eröffneten das Fest. Anschließend erwartete die Besucher ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, das die Vielfalt des schulischen Lebens widerspiegelte.
Zu den Höhepunkten gehörten die Auftritte der Bläserklasse 5b, eine Hip-Hop-Performance der Hip-Hop-Weltmeisterin Margarite Dückmann gemeinsam mit ihrer Tanzpartnerin sowie Ausschnitte aus dem Musical "Wimba" der Musical-AG.
Spendenaktion für das Hospiz
Ein besonderer Moment des Nachmittags war die Übergabe des Spendenschecks an das Rhein-Wied-Hospiz. Die Spendensumme stammt aus einem großen Sponsorenlauf, den die Sportfachschaft des Rhein-Wied-Gymnasiums unter Leitung der Sportlehrkräfte Helen Göbel und Olaf Meurer organisiert hatte.
An der Aktion beteiligten sich sämtliche Klassen und Jahrgangsstufen der Schule. Zusätzlich fand am 7. Mai ein eigener Lauf für das Lehrerkollegium statt, bei dem auch die Lehrkräfte Kilometer für den guten Zweck sammelten. Die Sponsoren waren vorab darüber informiert worden, dass die erlaufenen Gelder jeweils zur Hälfte dem Rhein-Wied-Hospiz und dem Förderverein der Schulgemeinschaft zugutekommen würden.
Die Vertreter der Klassen mit den meisten gelaufenen Kilometern überreichten den Spendenscheck an Hospizleiterin Manuela Götz sowie die stellvertretende Pflegedienstleitung Anna-Lena Brathuhn. Für viele Anwesende war dies ein besonders emotionaler Moment.
Langjährige Verbindung zum Hospiz
Während der Feier erinnerte die stellvertretende Schulleiterin Christine Hahn an die bereits seit mehreren Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen dem Rhein-Wied-Gymnasium und dem Rhein-Wied-Hospiz.
Bereits zur Eröffnung des Hospizes im August 2024 schmückte die Installation "Cloud City" der Kunstklassen der Jahrgangsstufe 7 unter Leitung von Elmar Hermann den Gemeinschaftsraum des Hauses. Ein Jahr später entstand während der schulischen Projekttage das Projekt "Dem Glück auf der Spur". Organisiert wurde es von den Lehrkräften Clemens Deppe und Christine Hahn.
Im Vorfeld hatten Gäste, Angehörige und Mitarbeitende des Hospizes Fragebögen zu den Themen Glück, Lebensfreude und persönlichen Lebenserfahrungen ausgefüllt. Während der Projekttage werteten die Schüler die Antworten aus, beschäftigten sich mit pantomimischen Ausdruckstechniken und entwickelten daraus eigene Szenen. Diese wurden anschließend im Hospiz aufgeführt.
Die Verantwortlichen des Hospizes erinnerten bei der Jubiläumsveranstaltung an die positiven Erfahrungen aus diesen gemeinsamen Projekten. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, Begegnungen zwischen Jugendlichen und den Gästen des Hospizes zu schaffen.
Wertevermittlung als Teil des Schulalltags
Mit der Spende unterstützt das Rhein-Wied-Gymnasium das 2024 neu errichtete Rhein-Wied-Hospiz und setzt zugleich ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement in Neuwied und der Region.
Wie eng soziales Handeln und schulische Wertevermittlung miteinander verbunden sind, wurde auch durch den Beitrag der Schülervertretung deutlich. SV-Sprecherin Sophia Vogel erläuterte die Bedeutung der am Rhein-Wied-Gymnasium durchgeführten Tugendwochen. Dabei beschäftigt sich die Schulgemeinschaft mit Werten und Tugenden, die für das Zusammenleben wichtig sind.
Im laufenden Schuljahr standen unter anderem Respekt, Zusammenarbeit und Wertschätzung im Mittelpunkt. Die Schülervertretung hatte sich zusätzlich mit der Tugend Humor beschäftigt und deren Bedeutung für das tägliche Miteinander hervorgehoben.
Vielfältiges Programm für die Besucher
Neben dem Bühnenprogramm bot das Schulfest zahlreiche weitere Attraktionen. Rund um den Innenhof konnten die Besucher verschiedene Mitmachaktionen ausprobieren. Dazu gehörten Bobbycar-Rennen, Dosenwerfen, Menschenkicker und weitere Spieleangebote.
Großen Zuspruch erhielt auch ein kreativ gestalteter Selfie-Point. Dort konnten sich die Gäste fotografieren lassen und dabei den Eindruck gewinnen, in einem Heißluftballon über dem Rhein-Wied-Gymnasium zu schweben.
Darüber hinaus wurde der Film zum Hospiz-Projekt "Dem Glück auf der Spur" gezeigt. Für das leibliche Wohl sorgten zahlreiche herzhafte und süße Speisen sowie ein umfangreiches Getränkeangebot.
Ein weiterer Anziehungspunkt war das Ehemaligen-Café. Dort kamen ehemalige Schüler, frühere Lehrkräfte und langjährige Wegbegleiter des Gymnasiums zusammen. Viele nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche und gemeinsame Erinnerungen.
Dank an engagierte Unterstützer
Schulleiter Helmut Zender nutzte die Jubiläumsfeier außerdem, um mehreren Eltern für ihr außergewöhnliches Engagement rund um das Schuljubiläum zu danken. Sein Dank galt Bianca Schaub, Nadine Porath, Astrid Limbach und Vanessa Schmitt.
Besonders hervorgehoben wurde Vanessa Schmitt, die ihre berufliche Erfahrung einbrachte und das Layout der Jubiläumsposter, Banner, Fahnen sowie der Festschrift gestaltete.
Mit dem Jubiläumsfest blickte das Rhein-Wied-Gymnasium auf 150 Jahre Schulgeschichte zurück. Gleichzeitig zeigte die Veranstaltung, welche Bedeutung Bildung, Gemeinschaft, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und gesellschaftliches Engagement auch heute noch für die Schule haben. Die Verbindung von Feiern, Begegnungen und sozialem Einsatz prägte den Tag in besonderer Weise und machte das Jubiläum für viele Besucher zu einem nachhaltigen Erlebnis. (PM/bearbeitet durch Red) |
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