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Pressemitteilung vom 20.06.2026
Region
Schülerparlament trifft Bürgermeister im Neuwieder Rathaus
Das Schülerparlament der Geschwister-Scholl-Schule besuchte das Neuwieder Rathaus, um mehr über die kommunale Politik zu erfahren. Bürgermeister Peter Jung hatte die Schüler im Rahmen der Aktion "Frag doch mal den Bürgermeister" eingeladen.
Schülerparlament trifft Bürgermeister. (Foto: Ulf Steffenfauseweh)Neuwied. Im Rahmen des UNICEF-zertifizierten Programms zur Kinderfreundlichen Kommune in Rheinland-Pfalz besuchte das Schülerparlament der Geschwister-Scholl-Grundschule das Neuwieder Rathaus. Ziel dieser Initiative ist es, Kindern und Jugendlichen demokratische Prozesse näherzubringen und sie stärker in politische Entscheidungen einzubinden.

Im Raiffeisenzimmer des Rathauses wurden die jungen Teilnehmer von Bürgermeister Peter Jung empfangen. Schnell zeigte sich, dass die Schüler bereits ein fundiertes Wissen über lokale Persönlichkeiten wie Friedrich Wilhelm Raiffeisen besitzen, was den Bürgermeister besonders erfreute.

Während des Besuchs tauschten sich die Kinder mit dem Bürgermeister über die Aufgaben des Stadtrates, seiner Ausschüsse und der Stadtverwaltung aus. Anschließend nahm Peter Jung an einer Sitzung des Schülerparlaments teil und erhielt so einen Einblick in die Arbeit der jungen Vertreter ihrer Schulgemeinschaft.

Offen für andere Meinungen
Bürgermeister Peter Jung zeigte sich beeindruckt: "Es ist beeindruckend, mit wie vielen Ideen und Anregungen sich die Kinder einbringen", sagte er. "Noch bemerkenswerter ist die Art, wie sie miteinander diskutieren: respektvoll, offen für andere Meinungen und bereit, gute Argumente anzuerkennen. So sieht gelebte Demokratie aus."

Die Aktion "Frag doch mal den Bürgermeister" fördert direkte Begegnungen zwischen Kindern und politischen Entscheidern und zeigt, dass demokratisches Engagement nicht erst im Erwachsenenalter beginnt. Schulen, Kitas und Vereine, die ebenfalls Interesse an einem Austausch haben, können sich an die Fachstelle Partizipation im Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied wenden. (PM/Red)
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