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| Nachricht vom 19.06.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| SPD in Rheinland-Pfalz analysiert Wahlniederlage - Schweitzer räumt Fehler ein |
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| Im Sommerinterview mit dem SWR äußerte sich der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer selbstkritisch zu der jüngsten Wahlniederlage seiner Partei. Die SPD plant nun eine intensive Aufarbeitung. |
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Mainz. Mit einer Mitgliederbefragung und zwei Konferenzen möchte die SPD in Rheinland-Pfalz ihre jüngste Wahlniederlage aufarbeiten. Dies kündigte der kommissarische Parteichef Alexander Schweitzer im SWR Aktuell-Sommerinterview an, wobei er auch eigene Fehler eingestand. "Dass es am Ende nicht ganz gereicht hat, hat auch damit zu tun, dass wir in Rheinland-Pfalz eigene Fehler gemacht haben", sagte Schweitzer. "Wir haben einen Wirtschaftswahlkampf gehabt, bei dem die SPD nicht stark genug in der Präsenz der Menschen war."
Schweitzer betonte aber auch, dass das Ergebnis der SPD auch eng mit der wirtschaftlichen Lage verbunden sei. "Wir haben seit über vier Jahren eine Wirtschaftsflaute und 2026 ist bisher nicht besser." Dies führe dazu, dass die Menschen die Regierung mitverantwortlich machten. Offenbar scheint sich Schweitzer in dieser Sache keiner Fehler bewusst zu sein.
Die Mitglieder der SPD sollen in einem Fragebogen anonym ihre Meinungen und Vorschläge zur Weiterentwicklung der Partei abgeben können, erklärte Schweitzer, der auch Fraktionschef im Landtag ist. Bis Ende des Jahres sind zudem zwei Konferenzen geplant, eine für die Basis und eine für Kommunalpolitiker, um den Austausch innerhalb der Partei zu fördern.
Schweitzer bleibt politisch aktiv
Trotz der Wahlniederlage sieht Schweitzer seine Verantwortung weiterhin gegeben: "Ich finde es gut, wenn man in der Politik nicht einfach die Tür hinter sich zuschlägt und sagt: Mir ist das jetzt alles egal. Mir ist es nämlich nicht egal, wie es meiner politischen Partei geht."
Bei der Landtagswahl erreichte die SPD mit 25,9 Prozent ihr historisch schlechtestes Ergebnis in Rheinland-Pfalz. Nach 35 Jahren stellt sie nicht mehr die stärkste Regierungspartei. Die CDU hat mit Gordon Schnieder wieder den Ministerpräsidenten gestellt. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 19.06.2026 |
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