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| Nachricht vom 19.06.2026 |
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| Region |
| Förderbescheid für das Wiedtalbad Hausen: Land unterstützt Sanierungspläne mit 4,5 Millionen Euro |
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| Am Donnerstag, 18. Juni, hat Marcus Klein, rheinland-pfälzischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien sowie Chef der Staatskanzlei, im Wiedtalbad Hausen einen Förderbescheid in Höhe von insgesamt 4,5 Millionen Euro an Bürgermeister Pierre Fischer übergeben. |
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Hausen. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach, Pierre Fischer, konnte neben dem Minister auch den Landrat Achim Hallerbach, die Ortsbürgermeisterin Carmen Boden und viele Mitglieder des Verbandsgemeinde-Rates sowie Mitarbeitende begrüßen. Der Wahlkreisabgeordnete Jürgen Schmied war ebenfalls anwesend. Allen war die Freude darüber anzusehen, dass nun die nächsten Verfahrensschritte eingeleitet und die Planungen weiter konkretisiert werden können. Fischer dankte vor allem den Mitarbeitenden, die auch in "stürmischen" Zeiten, als nicht sicher war, ob dieses Bad Bestand haben würde, immer mit vollem Elan weiter gemacht hatten.
Land fördert mit 4,5 Millionen Euro
Landrat Hallerbach ging darauf ein, dass dies ein wichtiger und guter Tag für den Kreis, die Verbandsgemeinde und das Wiedtalbad sei. Er lobte die neue Regierung, die, "so hoffen wir alle, den Norden des Bundeslandes nicht vergisst". Er sei dankbar, dass es nun mit der Sanierung vorwärts gehe. Eine Herausforderung bleibt die Finanzierung des geplanten Lehrschwimmbeckens. Die Else-Schütz-Stiftung zog Ende des Jahres 2025 ihre ursprünglich zugesagte Förderung in Höhe von 1,6 Millionen Euro zurück. Ziel bleibt es, Möglichkeiten auszuloten, um das Lehrschwimmbecken als wichtigen Bestandteil des Gesamtprojekts realisieren zu können. Hallerbach bezeichnete das Wiedtalbad als "Leuchtturmprojekt" des Landkreises. Das Bad sei auch gegen Widerstände immer auf Platz eins der Förderliste des Kreises gehalten worden. Mit der Förderzusage sei ein wichtiger Schritt erreicht, weitere Schritte zur Umsetzung des Projekts müssten jedoch noch folgen.
Marcus Klein nannte es eine für ihn "besondere Situation", da dies der erste Förderbescheid sei, den er überbringen könne. Die Förderung in Höhe von 4,5 Millionen Euro sei aus seiner Sicht gerechtfertigt, da solch ein Bad auch ein Pfeiler der "Daseinsvorsorge" sei. Als Minister, der auch für den Bereich Sport zuständig ist, sei es ihm ein besonderes Anliegen, solche Einrichtungen zu erhalten. Die Anfänge zur Diskussion über die Sanierung des Bades liegen noch vor der Fusion. Dies zeigt deutlich, dass es dringend notwendig erscheint, dass vieles schneller und effektiver gehen muss.
Das Wiedtalbad in Hausen
Im Wiedtalbad Hausen stehen den Besuchern ein Hallenbad und eine Saunawelt zur Verfügung, im Sommer erweitert sich das Angebot zudem um ein Freibad mit großzügiger Liegewiese. Auch bietet das Freibad seinen kleinen Besuchern ein Planschbecken mit Spielattraktionen, außerdem eine Sprunganlage und unterschiedliche Sportmöglichkeiten. Die Breitrutsche, der Strömungskanal sowie ein Planschbecken mit diversen Spielmöglichkeiten machen das Hallenbad besonders bei Familien sehr beliebt.
Für die Verantwortlichen ist es eine Herzensangelegenheit, dass alle Kinder schwimmen lernen können. Verbandsgemeindebürgermeister Pierre Fischer ging darauf ein, dass mehr Kurse diesbezüglich angeboten werden könnten, wenn mehr Wasserfläche zur Verfügung stehen würde. Auch dies, so Fischer weiter, werde bei der weiteren Konkretisierung der Planungen eine Rolle spielen. |
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