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| Pressemitteilung vom 04.06.2026 |
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| LG Rhein-Wied sammelt 34 Medaillen bei Meisterschaften |
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| Die LG Rhein-Wied hat das erste große Meisterschaftswochenende in Rheinland-Pfalz stark genutzt. In Mainz und Heidesheim sammelte das Team 34 Medaillen, erfüllte mehrere Normen für deutsche Meisterschaften und stellte in vielen Disziplinen persönliche Bestleistungen auf. |
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Mainz/Heidesheim. Für die LG Rhein-Wied wurde das erste große Meisterschaftswochenende in Rheinland-Pfalz zu einem sehr erfolgreichen Auftritt. In Mainz wurden die Landesmeister bei der U18 sowie bei Männern und Frauen ermittelt, in Heidesheim standen die Blockmeisterschaften der U16 und U14 des LV Rheinhessen-Rheinland an. Die LG war an beiden Austragungsorten stark vertreten und kam insgesamt auf 34 Medaillen. Obwohl die Titelkämpfe für einige Top-Athleten nicht ideal in das Aufbauprogramm für die Saisonhöhepunkte im Sommer passten, zeigte das Team in vielen Disziplinen Leistungen auf hohem Niveau.
Starker Auftakt in Mainz
Bei den Männern gewann Lennert Kolberg auf seiner Spezialstrecke über 200 Meter Bronze in 22,49 Sekunden. Nils Clemens kam nach 5000 Metern als Zweiter ins Ziel und holte in 20:05,99 Minuten Silber. Im Stabhochsprung entwickelte sich ein enger Zweikampf zwischen Paul Jacobi und Malte Zaun. Beide übersprangen 4,35 Meter, doch Jacobi sicherte sich den Titel, weil er diese Höhe im ersten Versuch meisterte, während Zaun einen weiteren Anlauf brauchte. Damit komplettierten die Rhein-Wied-Männer in Mainz mit Gold, Silber und Bronze einen ganzen Medaillensatz.
Frauen mit Normen und Bestleistungen
Bei den Frauen überzeugten vor allem einige Athletinnen aus der U20. Isabella Chetik zeigte ein besonders starkes Wochenende. Über 100 Meter steigerte sie sich als Siegerin auf 11,98 Sekunden, über 200 Meter lief sie in 24,79 Sekunden auf Rang drei. Beide Zeiten bedeuteten persönliche Bestleistung und zugleich die Norm für die deutschen Meisterschaften der U20 und U23. Über 100 Meter fehlen ihr nun nur noch acht Hundertstelsekunden zur B-Norm bei den Frauen.
Auch in der Staffel setzte die LG Rhein-Wied ein starkes Zeichen. Celina Medinger, Miriam Rühle, Maren Schumacher und Schlussläuferin Isabella Chetik brachten den Lauf in 46,29 Sekunden zu Gold und zur A-Norm für die deutsche Meisterschaft. Es ist bereits die zweite Rhein-Wied-Staffel, die die DM-Voraussetzungen erfüllt hat. Beide Staffeln stehen in der DLV-Bestenliste aktuell auf den Plätzen fünf und sieben. Kein anderer Verein und keine andere LG in Deutschland ist derzeit mit zwei weiblichen Staffeln unter den Top Ten vertreten.
Celina Medinger sammelte zudem im Hürdensprint eine weitere starke Platzierung. Mit 14,42 Sekunden wurde sie Zweite und bestätigte erneut die geforderten Mindestleistungen für die U20- und U23-Meisterschaften. Auf den längeren Strecken gingen zwei Bronzemedaillen an die LG. Laura Köhler behauptete sich über 1500 Meter in 4:56,24 Minuten und stellte dabei eine persönliche Bestleistung auf. Annika Kost erreichte über 5000 Meter in 19:33,20 Minuten ebenfalls Rang drei. Susanne Paprotta lief über 400 Meter Hürden mit Saisonbestleistung von 1:11,74 Minute auf den Bronzerang und erfüllte zugleich die Norm für die Masters-DM. In den Wurfdisziplinen gewann Amelie Schmitt Silber im Kugelstoß mit 11,73 Metern und Bronze im Diskuswurf mit 37,23 Metern, was ebenfalls persönliche Bestleistung war. Marie Böckmann kam im Kugelstoß mit 11,69 Metern auf Platz drei und wurde im Speerwurf mit 35,98 Metern Zweite.
Erfolgreiche U18 in Mainz
In der männlichen U18 gehörte Noah Seibel zu den erfolgreichsten Athleten des Tages. Im Stabhochsprung gewann er mit 4,60 Metern den Titel und übertraf damit die DM-Norm für die U18 und U20. Auch über 110 Meter Hürden zeigte er eine starke Leistung. Mit Hausrekord von 15,14 Sekunden wurde er Zweiter und erfüllte die U18-Norm. Seinen zweiten Titel gewann Seibel im Diskuswurf. Dort setzte er sich mit persönlicher Bestleistung von 39,69 Metern durch.
Finley Stricker erreichte über 400 Meter Hürden genau das, was er sich vorgenommen hatte. In 58,54 Sekunden gewann er Gold. Die DM-Norm hatte er bereits Mitte Mai in Koblenz geschafft. Samuel Plenert Fabing sicherte sich gleich drei Bronzemedaillen. Über 110 Meter Hürden lief er in persönlicher Bestzeit von 15,26 Sekunden auf Rang drei, im Hochsprung kam er mit Bestleistung von 1,80 Meter ebenfalls auf Platz drei und im Weitsprung reichten 6,32 Meter erneut für Bronze. Sebastian Henne wurde über 1500 Meter in 4:23,78 Minuten Zweiter. Maro Tamke lief über 400 Meter Hürden in 1:02,48 Minute auf Rang drei und stand damit zusammen mit Finley Stricker bei der Siegerehrung auf dem Podest.
In der weiblichen U18 konzentrierte sich der Erfolg vor allem auf Michelle Kopietz. Sie gewann Gold über 100 Meter Hürden und lief mit 14,25 Sekunden persönliche Bestzeit. Gleichzeitig erfüllte sie die U18-DM-Norm.
Gold in den Blockwettkämpfen
Auch in Heidesheim setzte die LG Rhein-Wied starke Akzente. In der männlichen U14 gewannen zwei Talente Gold bei den Verbandsmeisterschaften. Im Block Lauf war Felix Trapp nicht zu schlagen. Mit 10,29 Sekunden über 60 Meter Hürden, 5,15 Metern im Weitsprung, 43,50 Metern im Ballwurf, 10,49 Sekunden über 75 Meter und 2:40,40 Minuten über 800 Meter sammelte er 2255 Punkte. Das bedeutete persönliche Bestleistung.
Mateo Tavano gewann den Block Sprint/Sprung mit 2445 Punkten und ebenfalls persönlichem Rekord. Besonders stark war seine Zeit von 9,79 Sekunden über 60 Meter Hürden. Hinzu kamen 1,48 Meter im Hochsprung, 25,12 Meter im Speerwurf, 5,00 Meter im Weitsprung und 10,22 Sekunden über 75 Meter. Damit war auch dieser Titelgewinn klar verdient.
Silber für Teams und DM-Chancen
In der M14 belegte die LG Rhein-Wied im Block Sprint/Sprung die Plätze eins und zwei. Julian von Eys gewann mit 2453 Punkten und persönlicher Bestleistung vor Marius Gerl, der mit 2041 Punkten ebenfalls einen Hausrekord aufstellte. Von Eys war in allen fünf Disziplinen der Beste. Er sprang 5,64 Meter weit, lief die 80 Meter Hürden in 13,66 Sekunden, übersprang 1,56 Meter im Hochsprung, warf den Speer 21,91 Meter weit und sprintete die 100 Meter in 12,91 Sekunden.
Die Leistungen von Mateo Tavano und Felix Trapp bildeten gemeinsam mit Henry Wecklein, der als Dritter im Block Sprint/Sprung der M12 mit 1828 Punkten zum jüngsten Rhein-Wied-Medaillengewinner in Heidesheim wurde, sowie Jonte Tavano und Timo Lehnert die Grundlage für Silber in der U14-Teamwertung. Dort kam die LG auf 9978 Punkte. Ebenfalls Silber gewann die weibliche U16 mit Clara Sophie Keller, Fine Schellinger, Greta Klöckner, Lotta Schullian und Lina Forneberg, die zusammen 11160 Punkte erreichten.
Im ältesten U16-Jahrgang schaffte Moritz Grobbel als Zweiter im Sprint/Sprung-Block mit 2423 Punkten und persönlicher Bestleistung die erforderliche Zusatzleistung für einen Start bei der U16-DM. Die geforderten Einzelleistungen liegen aber noch deutlich entfernt. Fine Schellinger hatte die Kugelstoß-Norm bereits vor den Meisterschaften in Heidesheim erfüllt. Als Dritte im Block Wurf mit 2286 Punkten schaffte sie nun auch die Zusatzleistung und kann den Termin der deutschen Meisterschaften fest einplanen. (PM/bearbeitet durch Red) |
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