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Nachricht vom 02.06.2026
Rheinland-Pfalz
Wasserqualität in Rheinland-Pfalz: Meiste Badeseen bieten unbedenklichen Badespaß
In Rheinland-Pfalz können Badegäste an den meisten Seen unbeschwert ins Wasser gehen. Laut Umweltministerium gibt es nur vereinzelt Einschränkungen durch Blaualgen.
Unbekannte Wasserleiche bei Remagen-Oberwinter: Polizei sucht HinweiseMainz. Das Baden in den meisten der 68 untersuchten Badeseen in Rheinland-Pfalz ist nach Angaben des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums unbedenklich. 59 der Gewässer wurde von der EU eine ausgezeichnete Wasserqualität bescheinigt, fünf weitere erhielten eine gute Bewertung. Lediglich der Steinhäuserwühlsee bei Speyer wurde als ausreichend eingestuft, teilte das Ministerium mit. Drei weitere Seen sind erst seit einem oder zwei Jahren offizielle Badeseen und wurden daher noch nicht bewertet.

Für die Bewertung der EU wird die bakterielle Verunreinigung der Seen im Querschnitt der vergangenen vier Jahre untersucht. Unabhängig davon sind der Stadtweiher Baumholder, der Bärenlochweiher bei Kindsbach am Rande des Pfälzerwaldes sowie der Badeweiher Neuhofen im Rhein-Pfalz-Kreis aktuell von Blaualgenbefall (Cyanobakterien) betroffen, die potenziell gesundheitsschädlich sein können. Diese Seen werden nun engmaschig vom Landesamt für Umwelt kontrolliert.

Blaualgen verfärben Seen grünlich
Ein Befall mit Blaualgen führt zu einer deutlichen Reduzierung der Sichttiefe und einer grünlichen Verfärbung des Wassers. "Auffällig gefärbte Bereiche mit grünen Schlieren sollten von den Badegästen gemieden und Hinweise beachtet werden", sagte Landesamts-Präsident Dirk Grünhoff. "Da die Massenentwicklung von Blaualgen wetterbedingten Schwankungen unterworfen ist, kann sich die Situation nach kurzer Zeit auch wieder ändern."

Die Messwerte aller Badeseen sind online abrufbar. (dpa/bearbeitet durch Red)
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