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| Pressemitteilung vom 01.06.2026 |
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| Region |
| Baustelle verschoben: Intervention der Stadt Neuwied zeigt Wirkung |
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| Landesbetrieb reagiert auf Neuwieder Bedenken – Sanierung der K114-Brücke Heimbach-Weis/Engers erst 2027. |
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Neuwied. Wer in Neuwied unterwegs ist, merkt schnell: In der Stadt wird gebaut. Straßen werden erneuert, Plätze umgestaltet, Leitungen modernisiert und neue Projekte auf den Weg gebracht. Neuwied macht sich. Die vielen Baustellen beweisen, dass die Stadt in ihre Zukunft investiert. Gleichzeitig bringen sie aber ersteinmal auch Umwege, Lärm und Einschränkungen mit sich.
Umso wichtiger ist es, die zahlreichen Maßnahmen gut aufeinander abzustimmen. Genau deshalb hatte sich die Stadt Neuwied mit Nachdruck gegen die vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) geplante Vollsperrung der K114 zwischen Heimbach-Weis und Engers ausgesprochen. Die Brücke über die B42 sollte saniert werden. Aus Sicht der Stadt wäre eine zusätzliche Sperrung zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht vertretbar gewesen.
Mit Erfolg: Der LBM hat nun mitgeteilt, dass die Maßnahme verschoben wird. "Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung", erklärt Oberbürgermeister Jan Einig. "Zuviel ist zu viel. Der LBM hat unsere Argumente aufgegriffen und anerkannt, dass eine weitere Vollsperrung in der aktuellen Situation nicht sinnvoll gewesen wäre. Das ist eine gute Nachricht für die Bürger, für Unternehmen, für den Busverkehr und für die Einsatzkräfte."
Jan Einig und Beigeordneter Ralf Seemann hatten den LBM in einem Schreiben auf die bereits hohe Belastung durch zahlreiche laufende und geplante Baumaßnahmen hingewiesen. Die Stadt befürchtete zusätzliche Staus, Probleme für den Busverkehr, längere Anfahrtszeiten für Rettungsdienste und Belastungen für Unternehmen.
In seinem Antwortschreiben verweist der LBM ausdrücklich auf die von der Stadt Neuwied vorgetragenen Anliegen sowie auf die derzeitige verkehrliche Belastungssituation. Darüber hinaus teilt er mit, dass die im gemeinsamen Gespräch bei der Neuwieder Feuerwehr angesprochenen Punkte nochmals aufgegriffen und im weiteren Verfahren berücksichtigt werden sollen. Dazu gehören insbesondere die frühzeitige Information der Öffentlichkeit sowie die weitere Abstimmung mit Feuerwehr und Vertretern des öffentlichen Nahverkehrs.
Nach aktuellem Stand soll die Maßnahme erst im Frühjahr 2027 umgesetzt werden.
Oberbürgermeister Jan Einig bedankt sich bei den vielen Bürgern, die ihre Sorgen und Hinweise an die Verwaltung herangetragen haben, ebenso wie bei den Vertretern der heimischen Politik, die sich nachdrücklich für eine Verschiebung ausgesprochen hatten. (PM)
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