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Nachricht vom 29.05.2026
Region
Neuwied investiert in grüne Stadtentwicklung
Neuwied setzt auf nachhaltige Stadtbegrünung, indem es mehr Bäume pflanzt, als gefällt werden. Die Stadt achtet dabei besonders auf klimaresistente Standorte. Was sich hinter dieser Strategie verbirgt, zeigt ein aktuelles Beispiel vom Luisenplatz.
Zu sehen ist das Einsetzen einer Hainbuche. Foto: Ulf SteffenfausewehNeuwied. Seit Anfang 2023 hat Neuwied etwa 400 neue Bäume gepflanzt, während im gleichen Zeitraum weniger als die Hälfte davon gefällt wurden. Die Gründe für Baumfällungen sind vielfältig und basieren auf klaren fachlichen Kriterien, wie der Verkehrssicherheit. Regelmäßige Kontrollen zeigen, ob Bäume standsicher sind oder wegen Krankheiten entfernt werden müssen, wie zuletzt in der Elisabethstraße und an weiteren Orten.

In der Kinzingstraße und der Elisabethstraße plant die Stadt umfassende Ausbauarbeiten, um bestehende Alleen zu erneuern. Moderne Pflanzstandorte bieten bis zu zwölf Kubikmeter durchlüftetes Substrat, das Wasser und Nährstoffe speichern kann. Diese Maßnahmen sind notwendig, da viele ältere Straßenbäume in zu kleinen Baumscheiben mit nur etwa drei Kubikmetern Boden gepflanzt wurden.

Ein weiteres Beispiel ist die Engerser Straße, wo ursprünglich geplante Baumfällungen aufgrund von Bauarbeiten unausweichlich wurden. Trotz dieser Herausforderungen versucht Neuwied, bestehende Bäume zu erhalten, wie in der Wilhelmstraße, wo größere Bäume stabilisiert wurden.

Die Stadt setzt bei Neupflanzungen zunehmend auf klimaresistente Arten, die besser mit Trockenperioden zurechtkommen. Zudem wird verstärkt Niederschlagswasser gesammelt, um den Einsatz von Trinkwasser zu reduzieren. Dieses Konzept ist bereits in der Schloßstraße umgesetzt worden.

Für Neuwied bleibt das Ziel, den Baumbestand nicht nur zu erhalten, sondern langfristig zu stärken und an zukünftige Herausforderungen anzupassen. Red
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