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| Pressemitteilung vom 28.05.2026 |
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| Region |
| Endoskopie im Haus Matthias stärkt Versorgung in der Region |
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| Nach intensiver Vorbereitung ist die Endoskopie im Haus Matthias wieder in Betrieb. Die Abteilung setzt auf moderne Technik, neue Untersuchungsmöglichkeiten und zusätzliche ambulante Angebote. Damit reagiert das Klinikum auch auf Lücken in der Versorgung der Region. |
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Neuwied. Das Marienhaus Klinikum Neuwied Waldbreitbach hat 19. Mai 2026 die Endoskopieabteilung im Haus Matthias wieder in Betrieb genommen. Nach umfangreichen Vorbereitungen, hygienischen Maßnahmen sowie einer technisch und organisatorisch anspruchsvollen Umsetzung konnten bereits die ersten Patienten untersucht werden. In der Endoskopie werden Erkrankungen des Magen Darm Traktes mit flexiblen Kamerasystemen untersucht. Zu den typischen Verfahren gehören Magen und Darmspiegelungen. Dabei lassen sich nicht nur Erkrankungen erkennen, sondern auch Gewebeproben entnehmen oder kleinere Eingriffe direkt durchführen.
Hoher Aufwand vor dem Neustart
Nach Angaben des Klinikums war die Wiederinbetriebnahme mit einem hohen logistischen Aufwand verbunden. Eine zentrale Rolle spielten dabei die enge Zusammenarbeit mit der Hygieneabteilung sowie die Anforderungen an Sauberkeit und Patientensicherheit. Der organisatorische Aufwand war nach Darstellung des verantwortlichen Chefarztes besonders groß. Teilweise sei die Wiederaufnahme einer bestehenden Endoskopie sogar komplexer als der Aufbau einer völlig neuen Abteilung. Vor allem die Abstimmung zahlreicher Abläufe sowie die Einhaltung hoher hygienischer Standards standen im Mittelpunkt der Vorbereitungen.
Moderne Technik für präzise Diagnostik
In der Abteilung kommen Endoskope der neuesten Generation mit hochauflösenden Bildgebungssystemen zum Einsatz. Diese Technik soll dabei helfen, Schleimhautveränderungen, Krebsvorstufen und Frühkarzinome besonders frühzeitig zu erkennen. Ergänzt wird die Ausstattung durch eine sonographische Einheit, die nach Angaben des Klinikums zu den modernsten der Region zählt. Damit können insbesondere Lebertumore und andere Raumforderungen präzise diagnostiziert und in vielen Fällen auch interventionell behandelt werden.
Ein besonderes Merkmal der Abteilung ist zudem die Möglichkeit der Kapselendoskopie. Bei diesem Verfahren wird eine kleine Kamerakapsel geschluckt, die Bilder aus dem Dünndarm aufnimmt. Auf diese Weise wird eine detaillierte Diagnostik in einem Bereich möglich, der mit anderen Verfahren nur eingeschränkt zugänglich ist.
Mehr ambulante Angebote für die Region
Mit der Wiederinbetriebnahme verfolgt das Marienhaus Klinikum auch das Ziel, die ambulante Versorgung auszubauen. Hintergrund ist, dass durch den Wegfall endoskopischer Angebote anderer Einrichtungen in Teilen der Region zuletzt eine zunehmende Unterversorgung im Bereich der gastroenterologischen Diagnostik entstanden ist. Das Klinikum schafft nun zusätzliche Untersuchungsmöglichkeiten und erweitert gezielt seine ambulanten Angebote.
Das Leistungsspektrum umfasst nach Angaben des Hauses das gesamte Feld der diagnostischen Endoskopie. Die Zuweisung erfolgt in der Regel über Haus oder Fachärzte. Im Fokus stehen vor allem Menschen mit Beschwerden wie Bauchschmerzen, Sodbrennen, Blutarmut und chronischen Durchfällen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Patienten mit relevanten oder schweren Vorerkrankungen, die häufig Schwierigkeiten haben, zeitnah ambulante Untersuchungen zu erhalten.
Erste Untersuchungen bereits erfolgt
Bereits am Tag der Eröffnung wurde die erste Patientin erfolgreich in der neuen Endoskopie untersucht. Auch in den ersten beiden Tagen danach wurden nach Angaben des Klinikums relevante Befunde festgestellt. Die Leitung wertet dies als erfolgreichen Start der wieder in Betrieb genommenen Abteilung. Besonders hervorgehoben wurde dabei der Einsatz von Andreas Gräf und seiner Stellvertreterin Katrin Groe, die den Aufbau der neuen Endoskopiestruktur mit fachlicher Kompetenz und organisatorischem Engagement begleitet haben.
Die Terminvergabe erfolgt über das Sekretariat, das digitale Patientenportal sowie ergänzend über das Case Management. In der aktuellen Aufbauphase werden die Abläufe im laufenden Betrieb weiterentwickelt. Gleichzeitig sollen die Untersuchungszahlen schrittweise gesteigert werden. Mit der Wiederaufnahme der Endoskopie erweitert das Marienhaus Klinikum Neuwied Waldbreitbach sein ambulantes gastroenterologisches Angebot deutlich und stärkt langfristig die medizinische Versorgung in der Region. (PM/bearbeitet durch Red) |
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