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| Pressemitteilung vom 28.05.2026 |
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| Region |
| Neuwied bleibt Fairtrade: Landkreis und Stadt tragen Titel weiter |
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| Landkreis und Stadt Neuwied dürfen ihren Fairtrade-Titel für zwei weitere Jahre tragen. Hinter der Auszeichnung stehen feste Vorgaben, gemeinsame Projekte und ein Netzwerk aus Handel, Gastronomie, Schulen und Zivilgesellschaft, das den fairen Handel vor Ort sichtbar macht. |
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Kreis Neuwied. Landkreis und Stadt Neuwied erfüllen weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne. Damit dürfen sie sich offiziell für zwei weitere Jahre "Fairtrade-Landkreis" beziehungsweise "Fairtrade-Stadt" nennen. Bundesweit gehören sie damit weiter zu den über 900 Fairtrade-Towns in Deutschland. Fairtrade Deutschland e.V. hatte die Auszeichnung beiden Kommunen erstmals im Jahr 2018 verliehen. Seitdem wurde das Engagement nach Angaben der Beteiligten weiter ausgebaut.
Breites Netzwerk im Kreis
Über die Verlängerung des Titels freuen sich auch Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig. Beide verweisen auf die breite Unterstützung im Landkreis und in der Stadt. Im Kreis Neuwied engagieren sich mehrere Fairtrade-Schulen sowie weitere Fairtrade-Towns, darunter die Verbandsgemeinde Unkel und die Verbandsgemeinde und Stadt Linz. Nach Einschätzung der Verantwortlichen zeigt dieses Netzwerk, dass fairer Handel und globale Verantwortung im Landkreis einen festen Stellenwert haben.
Auch in der Stadt Neuwied wird die Bedeutung des fairen Handels hervorgehoben. Dabei spielt nach Darstellung der Stadt vor allem das Bewusstsein der Menschen vor Ort eine wichtige Rolle. Als konkretes Beispiel wird der Eine-Welt-Laden in der Neuwieder Innenstadt genannt. Dort werde seit vielen Jahren gezeigt, wie sich global verantwortungsvolles Handeln in den Alltag übertragen lässt. Besonders die persönliche Beratung sowie Informationen zu Herkunft und Herstellung der Produkte machen das Angebot zu einem festen Bestandteil des Stadtlebens.
Fünf Kriterien für den Titel
Der von Fairtrade Deutschland e.V. verliehene Titel ist an fünf nachweisbare Voraussetzungen gebunden. Dazu gehört zunächst ein Ratsbeschluss, mit dem Kreis und Stadt ihre Unterstützung für den fairen Handel festhalten. Hinzu kommt eine Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten koordiniert. Außerdem müssen Geschäfte und gastronomische Betriebe Produkte aus fairem Handel anbieten. Auch Bildungsarbeit durch die Zivilgesellschaft zählt zu den Kriterien. Ergänzend dazu müssen lokale Medien über die Aktivitäten vor Ort berichten.
Neben diesen formalen Anforderungen spielen auch praktische Maßnahmen eine Rolle. So wird in den Büros von Stadt- und Kreisspitze fair gehandelter Kaffee serviert. Solche Schritte wirken im Alltag zwar unscheinbar, zeigen nach Darstellung der Beteiligten aber, dass das Thema auch im täglichen Handeln verankert ist.
Aktionen und Ansprechpartner
Die Steuerungsgruppen von Kreis und Stadt haben in den vergangenen Jahren eng zusammengearbeitet. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden Nachhaltigkeitsfeste, faire Kochkurse, Stadtrallyes und themenbezogene Kinoveranstaltungen. Auch in diesem Jahr sind wieder mehrere Aktionen geplant. Den Auftakt macht am 29. Mai von 9 bis 13 Uhr ein Stand auf dem Neuwieder Wochenmarkt im Rahmen der Fairtrade-Kampagne "Faires Frühstück". Unter dem Motto "Es ist dein Start. Mach ihn fair" stellen die Steuerungsgruppen von Stadt und Kreis verschiedene faire Frühstücksprodukte vor. Zudem soll über globale Gerechtigkeit informiert werden. Wer die Fairtrade-Steuerungsgruppen unterstützen möchte und als Gastronomiebetrieb, Einzelhändler, Kirche, Verein oder Schule in die Liste der Unterstützer aufgenommen werden will, kann sich beim Kreis Neuwied an Angelina Zahn unter der Telefonnummer 02631/803693, E-Mail: angelina.zahn@kreis-neuwied.de, oder bei der Stadt Neuwied an Alena Borhardt unter der Telefonnummer 02631/802639, E-Mail: aborhardt@neuwied.de, wenden. (PM/bearbeitet durch Red) |
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