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| Pressemitteilung vom 28.05.2026 |
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| Region |
| Neuwied erweitert Ganztagsangebote an Grundschulen |
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| Die Stadt Neuwied erhält grünes Licht für den Ausbau ihrer Ganztagsschulen. Ab 2026 kann eine weitere Schule mit dem Ganztagsbetrieb starten, weitere folgen ein Jahr später. Diese Entwicklung verspricht positive Veränderungen für Familien und Bildung. |
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Neuwied. Die Stadt Neuwied kann den geplanten Ausbau der Ganztagsschulen fortsetzen: Das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz hat die entsprechenden Zusagen für vier Grundschulen erteilt. Damit kann die Grundschule Heddesdorfer Berg zum Schuljahr 2026/27 mit dem Ganztagsbetrieb beginnen. Die Margaretenschule in Heimbach-Weis, die Grundschule Feldkirchen sowie die Kunostein-Grundschule in Engers haben die erwarteten "Options-Zusagen" erhalten, um nach einer Vorbereitungsphase zum Schuljahr 2027/28 zu starten.
"Das sind hervorragende Nachrichten für viele Familien in unserer Stadt", freut sich Bürgermeister Peter Jung. "Ganztagsschulen schaffen bessere Bildungschancen, stärken Kinder individuell und helfen Eltern dabei, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren." Auch das Bildungsministerium lobt die gute Vorbereitung und enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und Stadtverwaltung. Der Ausbau leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Chancengerechtigkeit und Teilhabe in Neuwied.
Ganztagsangebot als Teil einer kinderfreundlichen Kommune
Derzeit verfügen vier der zwölf städtischen Grundschulen über ein Ganztagsangebot. Mit den neuen Erweiterungen wird dieses Angebot auf mehr als die Hälfte der Grundschulen ausgeweitet. An vier Tagen pro Woche bieten die Ganztagsschulen Unterricht und Betreuung bis 16 Uhr, ein warmes Mittagessen, Lernzeiten sowie zusätzliche Bildungs- und Freizeitangebote. Die Teilnahme bleibt freiwillig und kann jährlich neu entschieden werden.
Für Neuwied ist der Ausbau ein zentraler Bestandteil der familien- und bildungspolitischen Strategie. "Als kinderfreundliche Kommune wollen wir allen Kindern faire Chancen eröffnen, unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund", betont Peter Jung. Daher wurden personelle und organisatorische Strukturen frühzeitig gestärkt, um die bestehenden und neuen Angebote gut begleiten zu können.
Parallel arbeitet die Stadt an Konzepten zur Betreuung außerhalb der Unterrichtszeiten, auch während der Ferien. Hierzu führt das Jugendamt eine Bedarfsabfrage durch und entwickelt gemeinsam mit freien Trägern Perspektiven für zusätzliche Ferienangebote.
Vorbereitungen stehen an
Bis zum Start der neuen Angebote stehen umfangreiche organisatorische, bauliche und pädagogische Vorbereitungen an. Dazu gehören Abstimmungen mit der ADD und dem Pädagogischen Landesinstitut sowie die Entwicklung konkreter Konzepte vor Ort. "Wir haben jetzt die notwendige Planungssicherheit und zugleich ausreichend Zeit, um qualitativ hochwertige Ganztagsangebote aufzubauen", erklärt Sandra Thannhäuser, Leiterin des Amtes für Schule und Sport.
Nach den Sommerferien plant die Stadt weitere Informationsveranstaltungen für Eltern. Der Bürgermeister dankt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und hebt das Engagement der Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sowie die Unterstützung durch Christian Jäckels von der ADD und Tobias Klag aus dem Bildungsministerium hervor. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 28.05.2026 |
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