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| Pressemitteilung vom 27.05.2026 |
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| Region |
| Integration in Neuwied: Beirat diskutiert Sprachkurse, Schulen und Hospizarbeit |
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| Der Beirat für Migration und Integration der Stadt Neuwied hat neue Vorhaben und aktuelle Hürden beraten. Auf der Tagesordnung standen Bildung, Sprachförderung und Teilhabe. Ein Fachvortrag zur Hospizarbeit setzte zum Abschluss einen besonderen Schwerpunkt. |
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Neuwied. Bei der jüngsten Sitzung des Beirats für Migration und Integration der Stadt Neuwied ging es um unterschiedliche Themen, die ein gemeinsames Ziel verbindet: ein gelingendes gesellschaftliches Miteinander in der Deichstadt. Das Gremium befasste sich mit aktuellen integrations und gesellschaftspolitischen Entwicklungen sowie mit eigenen Planungen.
Bericht des Vorstands und Blick in Ausschüsse
Der Vorstand informierte über die Aktivitäten der vergangenen Monate. Zudem nahm der Beirat aktuelle Themen aus städtischen Ausschüssen in den Blick. Bürgermeister Peter Jung brachte sich in die Sitzung ein und unterstrich die Bedeutung des regelmäßigen Austauschs, um verschiedene Perspektiven früh einzubinden und Interessen in der Stadt sichtbar zu machen.
Sprachkurse und Familiengrundschulzentren
Ein Schwerpunkt lag auf Einschränkungen bei Sprach und Integrationskursen. Die Beiratsmitglieder bewerteten die Informationen dazu als wenig erfreulich. Bürgermeister Jung erläuterte, wie die Stadt die Einschränkungen aus eigenen Mitteln kompensiert, um das Angebot weiter aufrechtzuerhalten.
Außerdem befasste sich der Beirat mit den geplanten Familiengrundschulzentren in der Innenstadt. Diese sollen Bildungs und Unterstützungsangebote künftig enger mit dem Schulalltag verknüpfen und Familien zusätzliche Anlaufstellen im direkten Lebensumfeld bieten.
Planungen für Juni und September
In der Sitzung wurden auch kommende Termine und Vorhaben benannt. In Vorbereitung befinden sich die Interkulturellen Wochen, die im September begangen werden. Für Juni ist ein kommunalrechtliches Seminar für die Mitglieder des Beirates geplant.
Hospizarbeit unter Muslimen als Schwerpunktthema
Einen besonderen Akzent setzte ein Vortrag von Shoraja Celik vom Rhein Wied Hospiz zum Thema "Hospizarbeit unter Muslimen". Dabei ging es um die Frage, wie Menschen in der letzten Lebensphase kultursensibel begleitet werden können. Thematisiert wurden unter anderem die Bedeutung von Sprache, religiösen Prägungen und familiären Erwartungen. Der Beitrag stieß auf großes Interesse und führte zu intensiven Gesprächen. (PM/bearbeitet durch Red) |
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