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Pressemitteilung vom 27.05.2026
Region
Erdrutschschutz an der K 35: Vollsperrung und Umleitung ab 8. Juni 2026
Zwischen Neustadt/Wied und Ehrenberg wird die K 35 ab 8. Juni 2026 voll gesperrt. Grund ist eine Sofortmaßnahme zur Sicherung der talseitigen Böschung. Welche Umleitung gilt und wie die Stabilisierung abläuft, zeigt die aktuelle Planung.
Symbolbild.Neustadt/Wied. Ab 8. Juni 2026 beginnen entlang der K 35 zwischen Neustadt/Wied und Ehrenberg Arbeiten zur Sicherung der talseitigen Böschung im Wege einer Sofortmaßnahme. Aus bautechnischen Gründen und aus Gründen der Arbeitssicherheit ist für die Dauer der Arbeiten eine Vollsperrung der Strecke erforderlich.

Vollsperrung und ausgeschilderte Umleitung
Der Verkehr wird aus Richtung Ehrenberg in Fahrtrichtung Neustadt über die K 35, K 37 und L 255 umgeleitet. Die Umleitungsstrecke wird entsprechend ausgeschildert. Der Abschluss der Bauarbeiten ist voraussichtlich für Ende Juni/Anfang Juli 2026 vorgesehen.

Aktuelle Hinweise über den Mobilitätsatlas
Aktuelle Informationen hierzu können kurz vor Beginn der Baumaßnahme dem Mobilitätsatlas hier entnommen werden. Dort lassen sich auch mögliche Änderungen im Umfeld der Maßnahme nachvollziehen.

Hydrozementation zur Stabilisierung der Böschung
Im Rahmen der Maßnahme wird die Böschung im Hydrozementationsverfahren stabilisiert. Dabei werden auf einer Länge von rd. 40 Metern mehrere Stützelemente aus Erdbeton hergestellt und durch einen Randbalken miteinander verbunden. Dieser dient der Ableitung der Lasten aus dem Straßenkörper in den Untergrund und trägt zur dauerhaften Sicherstellung der Standsicherheit bei.

Kosten, Ausführung und Förderung
Die Baumaßnahme übernimmt nach Abschluss einer öffentlichen Ausschreibung die Firma Gudelj Bauunternehmen GmbH & Co KG aus Neumagen-Dhron. Die Kosten belaufen sich auf rd. 150.000 Euro und werden vom Kreis Neuwied übernommen. Die Baumaßnahme wird vom Land Rheinland-Pfalz mit 75 % der zuwendungsfähigen Kosten gefördert. Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung und Verständnis für die notwendigen Arbeiten, auch wenn diese mit Einschränkungen im Verkehrsablauf verbunden sind. (PM/bearbeitet durch Red)
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