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| Pressemitteilung vom 10.05.2026 |
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| Emily Bau erhält in Neuwied den Hermann von Wied-Preis für herausragende Facharbeit |
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| Der Hermann von Wied-Preis des Evangelischen Kirchenkreises Wied wurde in diesem Jahr an die Abiturientin Emily Bau verliehen. Ihre beeindruckende Facharbeit über die Herrnhuter Brüdergemeine während der NS-Zeit überzeugte die Jury. |
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Neuwied. Am Sonntag Kantate wurde Emily Bau im Gottesdienst der Herrnhuter Brüdergemeine mit dem Hermann von Wied-Preis ausgezeichnet. Die Schülerin des Werner-Heisenberg-Gymnasiums erhielt die Ehrung aus den Händen von Schulreferent Dr. Kai Horstmann für ihre beeindruckende Facharbeit.
Neben Emily erhielten den Schulpreis des Evangelischen Kirchenkreises Wied zu gleichen Teilen in diesem Jahr auch Schüler der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige.
Zwischen Anpassung und Widerstand
Emilys prämierte Facharbeit trägt den Titel "Die Herrnhuter Brüdergemeine zur Zeit des Nationalsozialismus – zwischen Anpassung und Widerstand". Sie analysierte darin die Haltung ihrer Gemeinde gegenüber dem NS-Regime und wertete historische Quellen aus.
Besonders bemerkenswert ist der ökumenische Aspekt ihrer Arbeit: Sie beleuchtet, wie Christen trotz unterschiedlicher Frömmigkeit im Kirchenkampf füreinander einstanden, insbesondere die Unterstützung der Brüdergemeine für die Bekennende Kirche.
Pfarrer Horstmann betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung des Rahmens: "Es war ein passender Rahmen, dass der Preis im Kreis der Brüdergemeine überreicht werden konnte." (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 10.05.2026 |
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