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Nachricht vom 07.05.2026
Region
Urogynäkologie im Fokus: Fachfortbildung in Neuwied stärkt medizinische Zusammenarbeit
Eine kürzlich abgehaltene Fortbildungsveranstaltung am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth in Neuwied zog zahlreiche Ärztinnen, Ärzte und andere Fachkräfte an. Im Mittelpunkt standen bedeutende Themen der Urogynäkologie, die viele Patientinnen betreffen.
Von links: Richard Berger, Alexandra Mansour, Sabine Schütze, Meike Andre, Sissi Reshka. Foto: Prof. Richard Berger | MarienhausNeuwied. Die Veranstaltung zielte darauf ab, den Austausch zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zu intensivieren. Eine enge Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie spezialisierten klinischen Einrichtungen ist entscheidend für eine qualitativ hochwertige und patientenorientierte Versorgung nach aktuellen Leitlinien.

Das Kontinenzzentrum des Klinikums ist im Qualitätsverbund Beckenboden zertifiziert und erfüllt damit strenge Qualitätsstandards. Patientinnen werden entlang strukturierter Behandlungspfade versorgt, deren Verläufe systematisch dokumentiert werden. Dies ermöglicht die Erfassung mittel- und langfristiger Ergebnisse sowie der subjektiven Zufriedenheit der Patientinnen, was zur kontinuierlichen Verbesserung der Versorgung beiträgt.

Seit dem 1. Januar dieses Jahres verstärkt Sabine Schütze das Beckenbodenzentrum. Sie wurde an der Universitätsfrauenklinik Ulm ausgebildet und hat ihre Habilitationsschrift über die Auswirkungen von Schwangerschaft und Geburt auf den Beckenboden verfasst. Während der Fortbildung präsentierte Dr. Schütze ihr diagnostisches und therapeutisches Spektrum in der Urogynäkologie. Anschließend fand ein intensiver fachlicher Austausch statt, bei dem praxisrelevante Fragestellungen diskutiert wurden.

Die Fortbildung verdeutlichte die Bedeutung eines kontinuierlichen Wissenstransfers und einer engen sektorenübergreifenden Zusammenarbeit als wesentliche Bausteine zur Sicherung und Weiterentwicklung der Versorgungsqualität in der Frauenheilkunde. Red

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