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Pressemitteilung vom 06.05.2026
Rheinland-Pfalz
Großangelegte Razzia gegen Neonazi-Gruppierungen in Rheinland-Pfalz
In einer koordinierten Aktion sind Ermittler gegen rechtsextreme Vereinigungen vorgegangen, die auch in Rheinland-Pfalz aktiv sein sollen. Die Durchsuchungen führten zu umfangreichen Ermittlungen in mehreren Bundesländern.
(Foto: Christoph Schmidt/dpa)Karlsruhe/Mainz. Bei einer groß angelegten Durchsuchungsaktion gegen mutmaßliche Rechtsextremisten haben Ermittler in den rheinland-pfälzischen Kreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz Beschuldigte ins Visier genommen.

Insgesamt waren rund 600 Beamte im Einsatz, die 50 Wohnungen oder andere Gebäude in 12 Bundesländern durchsuchten. Den 36 Verdächtigen wird vorgeworfen, sich an der Bildung oder Mitgliedschaft in kriminellen Vereinigungen beteiligt zu haben. Diese Gruppierungen, namentlich "Jung und Stark" sowie "Deutsche Jugend voran", stehen unter Beobachtung der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe.

Trotz der umfangreichen Maßnahmen gab es keine Festnahmen. Die beiden rechtsextremen Gruppierungen bestehen laut Angaben der Ermittler seit Mitte 2024. (dpa/bearbeitet durch Red)

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