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Pressemitteilung vom 05.05.2026
Region
Roßbach informierte für den Krisenfall: Informationen mit Schwerpunkt Hochwasser- und Katastrophenschutz
In der Einwohnerversammlung in Roßbach wurde umfassend über den Hochwasser- und Katastrophenschutz informiert. Neben aktuellen Themen aus der Gemeindepolitik standen vor allem präventive Maßnahmen im Fokus.
Die Wiedhalle war nicht nur Tagungsort der Einwohnerversammlung. Hier feierte man im vergangenen Jahr auch eine erfolgreiche Festfolge anlässlich des 50. Jubiläums und sie war Gegenstand einer Hochwassersimulation durch BKI Holger Kurz. (Foto: Thomas Boden)Roßbach. Zahlreiche Bürger von Roßbach kamen in der Wiedhalle zusammen, um an der jährlichen Einwohnerversammlung teilzunehmen. Der Abend bot eine Fülle an Informationen, wobei der Hochwasser- und Katastrophenschutz besondere Beachtung fand. Landrat Achim Hallerbach, Bürgermeister Pierre Fischer, Holger Kurz - Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur des Kreises Neuwied, Wehrleiter Peter Schäfer und Ortsbürgermeister Thomas Boden informierten ausführlich über aktuelle Maßnahmen und Pläne.

Gemeindeentwicklungen
Thomas Boden eröffnete die Versammlung mit einem Überblick über die Gemeindeentwicklung. Er berichtete über die angespannte Haushaltslage und hob die Fertigstellung der Kindertagesstätte "Im Zwergenreich" sowie die Veranstaltungsreihe "50 Jahre Wiedhalle" hervor. Zudem sprach er über den Fortschritt beim Campingplatz und den Grundstücksverkauf "Auf'm Scheuerchens Kopf". Wichtige Infrastrukturprojekte wie der Shop "Nah Super", der Glasfaserausbau und die Sanierung von Landesstraßen wurden ebenfalls thematisiert. Ein Vorhaben ist die geplante Sanierung des Kunstrasenplatzes im Sportzentrum, für die Bundesmittel zugesagt wurden.

Fokus auf das Hochwasserschutzkonzept
Bürgermeister Pierre Fischer erläuterte das Hochwasserschutzkonzept der Verbandsgemeinde, insbesondere die Maßnahmen bei der Masbach. Hier sind weitere Untersuchungen zu geeigneten Schutzmaßnahmen geplant. Wehrleiter Peter Schäfer betonte die Rolle der Feuerwehren im Hochwasserschutz und wies auf die Eigenverantwortung der Bürger hin.

Landrat Achim Hallerbach und BKI Holger Kurz unterstrichen die Bedeutung des Eigenschutzes. Holger Kurz demonstrierte anhand von Pegelständen der Wied in Seelbach, Neustadt, Oberhoppen und Friedrichstal mögliche Gefahren durch Sturzfluten und Flusshochwasser, speziell in der Umgebung der Wiedhalle. Hallerbach verwies auf Investitionen des Landkreises im Brand- und Katastrophenschutz und die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Altenkirchen zur Sicherstellung der Wasserversorgung.

Zum Abschluss dankten die Redner den ehrenamtlichen Kräften der Schnelleinsatzgruppen des DRK und des Malteser Hilfsdienstes sowie den 58 örtlichen Feuerwehreinheiten mit rund 1.500 Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. (PM/Red)
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