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Pressemitteilung vom 02.05.2026
Region
Faire Orangen aus Kalabrien: Ein Projekt gegen Ausbeutung
Am 9. Mai feiern die Weltläden in Deutschland den Weltladentag unter dem Motto "Fair fruchtet!". Im Fokus stehen dabei faire Handelspraktiken und ihre Auswirkungen auf globale Lieferketten. Ein Beispiel aus Süditalien zeigt, wie gerechter Handel funktionieren kann.
Symbolbild. (Quelle: Pixabay)Linz. Am Samstag, dem 9. Mai, rückt der Weltladentag die Bedingungen globaler Frucht-Lieferketten ins Rampenlicht. Der Aktionstag beleuchtet, wie Preisdruck und ungleiche Machtverhältnisse die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Produzenten beeinflussen. Die Weltläden zeigen, wie der Faire Handel dazu beiträgt, gerechte Strukturen entlang der Lieferketten zu fördern.

Ein Beispiel hierfür ist SOS Rosarno, ein Verein aus Kalabrien, der sich gegen die Ausbeutung afrikanischer Migranten auf italienischen Plantagen stellt. Diese Migranten werden häufig von Kleinbauern beschäftigt, die selbst unter starkem Preisdruck leiden. SOS Rosarno bietet eine Alternative, indem es den direkten Kontakt zwischen Bauern, Arbeitern und Einkaufsgemeinschaften herstellt. Dadurch erhalten sowohl Arbeiter als auch Bauern einen fairen Preis für ihre Produkte.

Kontakt vom Gymnasium
In Linz pflegt Silja Hanke vom Martinus-Gymnasium den Kontakt zu SOS Rosarno. Wie bereits im Vorjahr können die Zitrusfrüchte im Winter über das MGL und den Weltladen Linz bestellt werden. Bestellungen sind gegen Vorkasse möglich, entweder beim MGL in den großen Pausen in der Aula am Stand der Schülervertretung oder direkt im Weltladen. (PM/Red)
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