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Pressemitteilung vom 01.05.2026
Region
Aktualisiert: Mächtiger Waldbrand bei Friesenhagen - Großeinsatz in unwegsamem Gelände
Ausnahmesituation: Am Freitagabend (1. Mai 2026) wurde ein Waldbrand im Bereich Friesenhagen entdeckt, der sich über eine Fläche von rund drei Hektar erstreckt. Zahlreiche Einsatzkräfte aus verschiedenen Regionen wurden mobilisiert, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Ein Hubschrauber warf Löschwasser ab.
Symbolbild.Friesenhagen. Am Abend des 1. Mai brach in einem schwer zugänglichen und steilen Gebiet bei Friesenhagen ein Waldbrand aus. Die Flammen erfassten eine Fläche von rund 30.000 Quadratmetern.

Um den Brand zu bekämpfen, wurden Kräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW), der Polizei sowie weiterer Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Altenkirchen und dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen zusammengezogen. Die Einsatzleitung übernahm der Landkreis Altenkirchen.

Löschwasserabwürfe mit Hubschrauber
Etwa 200 Einsatzkräfte konnten den Brand am späten Abend eindämmen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Ein Polizeihubschrauber unterstützte mit gezielten Löschwasserabwürfen. In Zusammenarbeit mit Verbindungspersonen des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz wurde noch in der Nacht die Nachalarmierung überörtlicher Kräfte vorbereitet. Daher wurde auch die Bereitschaft aus dem Leitstellenbereich Koblenz angefordert, die sich aus etwa 150 Kräften der Landkreise Cochem-Zell, Ahrweiler, Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz zusammensetzt.

Feuer am 2. Mai noch nicht gelöscht
In der Nacht wurden die Löscharbeiten in den steilen Hängen reduziert. Seit Samstagmorgen (2. Mai) werden die Einsatzkräfte ausgetauscht, aktuell sind rund 350 Kräfte vor Ort. Da es sich um Bodenfeuer und Glutnester handelt, ist keine starke Rauchentwicklung sichtbar. Am Samstagmorgen konzentrieren sich die Kräfte auf gezielte Löscharbeiten mit Handwerkzeugen. (PM/Red)
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