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| Pressemitteilung vom 29.04.2026 |
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| Region |
| Kinderurologie in Neuwied gestärkt durch erfahrenen Spezialisten |
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| Ein erfahrener Mediziner unterstützt künftig den Ausbau der Kinderurologie in Neuwied. Mit jahrzehntelanger Expertise stärkt er die Behandlung komplexer Krankheitsbilder. Dabei steht nicht nur die operative Erfahrung, sondern auch die Weitergabe von Wissen im Fokus. |
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Neuwied. Das Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach erhält Unterstützung durch einen erfahrenen Spezialisten im Bereich der Kinderurologie. Prof. Dr. Wolfgang H. Rösch bringt umfassende Erfahrung aus seiner langjährigen Tätigkeit am Universitätsklinikum Regensburg mit und begleitet künftig den weiteren Aufbau des Fachbereichs.
Sein beruflicher Weg begann mit dem Medizinstudium in Erlangen. Bereits früh entwickelte sich sein Interesse für die operative Behandlung von Kindern. Zunächst entschied er sich für eine Tätigkeit in der Erwachsenenchirurgie, um eine breite fachliche Grundlage zu schaffen. Anschließend wechselte er in die Kinderchirurgie, wo sich die Spezialisierung auf die Kinderurologie herausbildete.
Werdegang und fachliche Entwicklung
Im weiteren Verlauf seiner Karriere sammelte Rösch Erfahrungen an verschiedenen Standorten im In- und Ausland. Dabei stellte sich heraus, dass die Kinderurologie innerhalb der Urologie häufig spezialisierter ausgerichtet ist als in der Kinderchirurgie. Daraufhin kehrte er an die Universitätsklinik Erlangen zurück, absolvierte die Facharztausbildung für Urologie und vertiefte seine Kenntnisse im Bereich der Kinderurologie.
Im Jahr 2003 wechselte er an das Universitätsklinikum Regensburg. Dort wurde eine eigenständige Klinik für Kinderurologie aufgebaut, an deren Entwicklung er maßgeblich beteiligt war. Über einen Zeitraum von 22 Jahren leitete er die Abteilung und bildete zahlreiche Fachärzte aus.
Unterstützung beim Aufbau in Neuwied
In Neuwied arbeitet Rösch mit einem Team zusammen, das ihm bereits aus früheren Stationen bekannt ist. Mit PD Dr. Aybike Hofmann und Dr. Franziska Vauth stehen zwei erfahrene Kinderurologinnen zur Verfügung, die er zuvor ausgebildet hat. Ziel ist es, eine leistungsfähige und spezialisierte Versorgung im Bereich der Kinderurologie am Standort aufzubauen.
Die Rolle von Rösch liegt dabei vor allem in der beratenden Unterstützung. Besonders bei seltenen und komplexen Krankheitsbildern bringt seine Erfahrung einen entscheidenden Mehrwert. Solche Fälle erfordern neben operativer Kompetenz auch fundierte Entscheidungen im Hinblick auf den richtigen Zeitpunkt und die geeignete Behandlungsmethode.
Schwerpunkte und medizinische Ansätze
Ein besonderer Fokus liegt auf seltenen Fehlbildungen wie der Blasenekstrophie. Diese anspruchsvollen Krankheitsbilder sollen künftig ebenfalls in Neuwied behandelt werden. Ergänzend ist der Aufbau einer spezialisierten Sprechstunde vorgesehen, die sich auch an ältere Patienten richtet.
Neben der medizinischen Expertise spielt die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche eine zentrale Rolle. Die enge Abstimmung mit der Pädiatrie sowie eine erfahrene Anästhesie gewährleisten eine umfassende Versorgung. Auch eingespielte Abläufe zwischen den Disziplinen tragen zur Qualität der Behandlung bei.
Bedeutung von Erfahrung und Kommunikation
Die Kinderurologie erfordert nicht nur fachliches Wissen, sondern auch ein ausgeprägtes Verständnis für die individuellen Bedürfnisse der Patienten. Entscheidungsprozesse hängen häufig von der Entwicklung und Reifung der Kinder ab. Ebenso wichtig ist die Frage, ob und wann ein Eingriff notwendig ist.
Darüber hinaus kommt der Kommunikation mit den Familien eine große Bedeutung zu. Eine verständliche Aufklärung und die Einbindung der Eltern sind wesentliche Bestandteile der Behandlung. Gerade bei langfristigen oder komplexen Erkrankungen ist Vertrauen eine wichtige Grundlage.
Perspektiven für den Standort
Mit dem Engagement von Prof. Rösch wird die Kinderurologie in Neuwied weiter gestärkt. Die Kombination aus langjähriger Erfahrung und gezielter Wissensweitergabe schafft eine solide Basis für die zukünftige Entwicklung des Fachbereichs.
Für das Klinikum bedeutet dies eine Erweiterung der medizinischen Möglichkeiten und eine bessere Versorgung bei komplexen Fällen. Gleichzeitig wird die Grundlage gelegt, um langfristig eigenständig eine hohe Behandlungsqualität sicherzustellen. (PM/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 29.04.2026 |
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