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| Pressemitteilung vom 29.04.2026 |
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| Region |
| Schnelles Internet für den Kreis Neuwied: Ausbau schreitet voran |
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| Der Ausbau des schnellen Internets im Kreis Neuwied nimmt weiter Fahrt auf. Tausende Haushalte sollen künftig von moderner Glasfaser profitieren. Ein Förderprogramm treibt die Entwicklung voran und sorgt für eine nahezu flächendeckende Versorgung. |
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Kreis Neuwied. Der Breitbandausbau im Kreis Neuwied macht deutliche Fortschritte. Ziel ist es, den überwiegend ländlich geprägten Landkreis nahezu flächendeckend mit einer zukunftsfähigen Glasfaserinfrastruktur zu versorgen. Eine leistungsfähige Internetverbindung gilt dabei als wichtiger Standortfaktor für Wirtschaft und Gesellschaft.
Im Rahmen des sogenannten Graue-Flecken-Förderprogramms wird der Ausbau gezielt vorangetrieben. Die Muenet GmbH übernimmt dabei einen großen Teil der Maßnahmen und baut mehr als 6.279 Adressen im Kreisgebiet aus.
Fortschritte beim Glasfaserausbau
Nach aktuellen Angaben wurden bereits rund 4.500 Hausanschlüsse hergestellt. Das entspricht etwa 72 Prozent der geplanten Anschlüsse. Auch beim Verlegen der Glasfaserkabel wurden große Fortschritte erzielt. Bislang sind 201 Kilometer Leitungen verlegt worden, vorgesehen sind insgesamt etwa 262 Kilometer. Damit sind rund 76 Prozent der Arbeiten abgeschlossen.
Die Aktivierung der Anschlüsse steht ebenfalls bevor. Sobald diese freigeschaltet sind, können Haushalte und Unternehmen die neuen Verbindungen nutzen. Der Abschluss der Bauarbeiten durch die Muenet GmbH ist für den 30. September 2026 vorgesehen.
Ausbau in mehreren Verbandsgemeinden
Die Maßnahmen betreffen mehrere Bereiche des Landkreises. Dazu zählen die Verbandsgemeinden Linz, Asbach, Bad Hönningen, Unkel und Dierdorf. In diesen Regionen werden sowohl private Haushalte als auch wichtige Einrichtungen angeschlossen.
Zu den sogenannten sozioökonomischen Schwerpunkten gehören unter anderem Schulen, Krankenhäuser sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Diese profitieren besonders von einer stabilen und schnellen Internetverbindung.
Auch in der Stadt Neuwied wird der Ausbau fortgesetzt. Dort übernimmt die Telekom über die GlasfaserPlus GmbH die Arbeiten im Rahmen des Förderprogramms. Der Beginn der Maßnahmen ist für Juli dieses Jahres angekündigt. Insgesamt sollen in diesem Bereich 64 Adressen angeschlossen werden.
Finanzierung des Förderprogramms
Der Ausbau wird durch öffentliche Fördermittel unterstützt. Der Bund übernimmt 50 Prozent der Gesamtkosten, während das Land Rheinland-Pfalz weitere 40 Prozent beisteuert. Für die Kommunen verbleibt damit ein Eigenanteil von zehn Prozent der Kosten, zuzüglich anfallender Beraterkosten.
Nicht alle Gemeinden nehmen am aktuellen Förderprogramm teil. In den Verbandsgemeinden Puderbach und Rengsdorf-Waldbreitbach erfolgt der Ausbau eigenständig durch private Telekommunikationsunternehmen. Daher sind diese Gebiete nicht Teil der geförderten Maßnahmen.
Bedeutung für die Region
Der Ausbau des Glasfasernetzes wird als wichtiger Schritt für die Zukunft des Landkreises angesehen. Bereits im Jahr 2018 wurde das Förderprogramm "weiße Flecken" abgeschlossen. In diesem Zusammenhang konnten bis 2020 alle Schulen im Kreisgebiet mit Glasfaseranschlüssen ausgestattet werden.
Mit dem aktuellen Ausbau soll nun ein Mindestmaß von 100 Mbit/s flächendeckend erreicht werden. Damit wird eine Grundlage für die weitere digitale Entwicklung geschaffen und die Attraktivität des Standorts langfristig gesichert. (PM/bearbeitet durch Red) |
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