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| Pressemitteilung vom 23.04.2026 |
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| Nachwuchs im Zoo Neuwied: Drei Emu-Küken geschlüpft |
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| Im Zoo Neuwied gibt es freudige Nachrichten: Anfang März sind drei Emu-Küken geschlüpft. Die jungen Laufvögel erkunden nun die Australienanlage des Zoos. |
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Neuwied. Im Zoo Neuwied sind Anfang März drei Emu-Küken geschlüpft. Das Geschlecht der Jungvögel ist derzeit noch unbekannt und kann erst später durch eine DNA-Analyse aus einer Federprobe festgestellt werden. Eine erfolgreiche Nachzucht bei den Emus liegt im Zoo Neuwied bereits über fünf Jahre zurück.
Männliche Emus übernehmen das Brüten und die Aufzucht
Die Küken leben auf der 3,5 Hektar großen Australienanlage des Zoos, die sie sich mit Östlichen Grauen Riesenkängurus und Bennettkängurus teilen. Neben den Küken umfasst die Emu-Gruppe sechs erwachsene Tiere - jeweils drei männliche und drei weibliche. Anders als bei vielen anderen Vogelarten übernimmt bei Emus das Männchen die komplette Brutpflege. Der Hahn bebrütet die gut getarnten, dunkelgrünen Eier im Gras über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten. Während dieser Zeit frisst und trinkt er kaum, sondern zehrt von zuvor angelegten Fettreserven. Auch nach dem Schlupf bleibt die Aufzucht seine Aufgabe: Rund sechs Monate lang kümmert sich der Hahn allein um die Küken.
"Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit welcher Hingabe die Emu-Hähne ihre Rolle als alleinerziehende Väter übernehmen", berichtet Tierpflegerin Julia Völkel. "Unsere drei Küken sind gesund und munter unterwegs. Ihre gestreifte Zeichnung erinnert ein wenig an Frischlinge und dient ihnen in der Natur als perfekte Tarnung."
Australischer Laufvogel
Emus stammen ursprünglich aus Australien und gehören zu den Laufvögeln. Im Gegensatz zu Straußen besitzen sie drei Zehen mit Krallen, während Strauße nur zwei Zehen haben. Ihre sehr kurzen Flügel sind vollständig vom Gefieder bedeckt. Ein ausgeprägter Unterschied zwischen Männchen und Weibchen fehlt, weshalb das Geschlecht äußerlich kaum zu erkennen ist. In ihrem natürlichen Lebensraum ernähren sich Emus vor allem von Früchten, Sämereien, Gräsern und Kräutern; Jungtiere nehmen zusätzlich auch Insekten zu sich. In ihrer Heimat gelten Emus derzeit nicht als gefährdet.
Besucher des Zoos haben nun die Gelegenheit, die drei jungen Laufvögel zu beobachten. "Allerdings muss man ein wenig Geduld mitbringen: Denn die Küken können die komplette Australienanlage mit ihren 3,5 Hektar nutzen", ergänzt die Tierpflegerin. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 23.04.2026 |
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