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| Pressemitteilung vom 09.04.2026 |
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Zwischen Glitzerwelt und Realität: Ausstellung "Doris Lenz: Kindsein – Spurensuche" im Roentgen-Museum Neuwied
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| Installationskunst und Malerei beleuchten anrührende und mitunter schmerzhafte Facetten der Kindheit. Landrat Achim Hallerbach und Museumsleiterin Jennifer Stein eröffnen am Samstag, 25. April 2026, um 15 Uhr die neue Sonderausstellung "Kindsein – Spurensuche" der Rheinbreitbacher Künstlerin Doris Lenz im Roentgen-Museum Neuwied. |
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Neuwied. In eindringlichen Bildern, Installationen und Objekten legt Doris Lenz offen, was ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Kindheit zutage fördert: Kindheit zeigt sich in der heutigen Gesellschaft als ein Spannungsfeld voller Gegensätze und widersprüchlicher Erwartungen. Sie bewegt sich zwischen glitzernder Fantasiewelt und dem oft grauen Alltag vieler Familien, zwischen Förderdruck und Bildungslücken, zwischen Machtmissbrauch und Mitbestimmung, zwischen nostalgischer Verklärung und wachsenden Zukunftsanforderungen.
Dabei bedient sich die Künstlerin bewusst keiner festen Stilrichtung, sondern nutzt vielfältige künstlerische Ausdrucksformen. Mit großer Sensibilität gelingt es ihr, ein emotional vielschichtiges Thema offen und zugleich zugänglich zu behandeln. Ihre Arbeiten machen deutlich: Kindsein bedeutet, intensiv zu erleben. Erfahrungen, soziale Prägungen, Bildungswege sowie gesellschaftliche und historische Einflüsse wirken ein Leben lang nach – im Positiven wie im Negativen.
Die Ausstellung geht zentralen Fragen nach: Was macht Kindheit aus? Wie prägen Familie, Gesellschaft, Tradition und Religion unser Aufwachsen? Welche Spuren hinterlassen Erfahrungen von Autorität, Macht und Ohnmacht? Auf eindrückliche Weise macht „Kindsein – Spurensuche“ diese Aspekte sichtbar und erfahrbar und lädt zu einem offenen, generationenübergreifenden Austausch über gelingende Kindheit ein.
Begleitend zur Ausstellung bietet die Künstlerin ein umfangreiches Bildungsprogramm für unterschiedliche Altersgruppen an.
Die Vernissage wird musikalisch von Leo Zaric an der Harfe gestaltet und dauert vom 25. April bis 14. Juni 2026. Die Einführung hält die Museumspädagogin Irina Wistoff.
Begleitprogramm
Sonntag 3. Mai 2026, 15 Uhr: Erzählcafé "Meine Kindheit – deine Kindheit" mit Museumsleiterin Jennifer Stein undKünstlerin Doris Lenz, generationenübergreifender Austausch über erlebte Kindheit
Sonntag 31. Mai 2026, 15 Uhr: Autorinnenlesung mit Marianne Troll "das kind – geschichten von früher"
Samstag 6. Juni 2026 zwischen 15 und 17 Uhr: Mitmach-Kunstaktion "Einen Koffer für das Leben packen" mit Irina Wistoff
Sonntag 14. Juni 2026, 14.30 Uhr: Öffentliche Finissage-Führung
Weitere Führungen und Bildungsangebote für Kindertagesstätten, Schulen und andere Gruppen sind buchbar. (PM)
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| Pressemitteilung vom 09.04.2026 |
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| Quelle: 1775692800 |
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