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Nachricht vom 08.04.2026
Kultur
Klangkunst in Neuwied: Benefizkonzert für das Rhein-Wied-Hospiz
Am 17. April 2026 um 19 Uhr lädt die katholische Kirchengemeinde Neuwied zu einem besonderen Benefizkonzert in die St.-Bonifatius-Kirche ein. Die Veranstaltung verspricht ein musikalisches Highlight mit einer ungewöhnlichen Besetzung und einem vielfältigen Programm.
Das Musiker-Trio Trompeter Thomas Maur, Flötistin Gerda Koppelkamm-Martini und Organist Berthold Botzet (von links) freut sich schon auf sein Benefiz-Konzert zugunsten des Rhein-Wied-Hospizes. Foto: Elke MaurNeuwied. Unter dem Motto "Klang Kunst" organisiert die katholische Kirchengemeinde Neuwied ein Benefizkonzert zugunsten des Rhein-Wied-Hospizes. Das Konzert findet am Freitag, dem 17. April 2026, um 19 Uhr in der Kirche St. Bonifatius in Neuwied-Niederbieber statt.

Eine einzigartige Trio-Besetzung aus Flöte, Trompete und Orgel macht den Abend zu einem besonderen Erlebnis. Das Programm reicht von barocken Triosonaten über romantische Klangwelten bis hin zu Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen Werke von W. Corbett, G. Finger und C. Bresgen. Ergänzt wird das Programm durch Stücke für Flöte und Orgel sowie Trompete und Orgel, die die Solo-Darbietungen der Instrumente umrahmen.

Gerda Koppelkamm-Martini (Flöte) absolvierte ihr Musikstudium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und setzte ihre Ausbildung am Conservatoire Nationale in Metz fort. Sie ist sowohl solistisch als auch in verschiedenen Kammermusikensembles tätig.

Berthold Botzet (Kantor und Konzertorganist) war Domkapellmeister in Aachen und trat 2025 in den Ruhestand. Seine Aufgaben umfassten die vokalen und instrumentalen Bereiche der Dommusik am Hohen Dom zu Aachen.

Thomas Maur (Ingenieur und Musiker) unterrichtet Trompete an der Musikschule in Koblenz. Sein Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung geistlicher Musiken im nördlichen Rheinland-Pfalz.

Die Besucher erwartet ein außergewöhnlicher Musikabend, bei dem die Unterstützung des Rhein-Wied-Hospiz im Vordergrund steht. Alle Einnahmen werden vollständig an das Hospiz gespendet, das schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen begleitet. Nach dem Konzert gibt es einen Sektempfang, bei dem Interessierte mehr über die Arbeit des Hospizes erfahren können. Red
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