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| Nachricht vom 26.03.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Rheinland-Pfalz: Betriebe fordern schnelle Reformen von neuer Landesregierung |
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| Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz steht vor Herausforderungen. Unternehmen im Land drängen auf Reformen, um den Standort zu stärken. |
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Rheinland-Pfalz. Die Betriebe in Rheinland-Pfalz äußern wachsende Bedenken über die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts. In einer aktuellen Umfrage der vier Industrie- und Handelskammern (IHKs) bewerten sie das Land nur noch mit der Schulnote 3,3. Vor der Landtagswahl 2021 lag die Bewertung bei 2,9. Besonders dringlichen Handlungsbedarf sehen die Unternehmen bei der digitalen Verwaltung, der Steuer- und Abgabenlast sowie bei der Verkehrs- und Breitbandinfrastruktur.
Schnell zentrale Reformen anstoßen
Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, betont: "Unsere Standortumfrage zeigt deutlich: Rheinland-Pfalz steht wirtschaftspolitisch vor entscheidenden Weichenstellungen." Er fordert schnelle zentrale Reformen, um die Rahmenbedingungen für Investitionen, Innovation und Beschäftigung zu verbessern. Laut Rössel könnte der Wirtschaftsstandort an Dynamik gewinnen, wenn die neue Landesregierung in den ersten 100 Tagen die richtigen Prioritäten setzt.
Sondervermögen und Bürokratieabbau im Fokus
Die Wirtschaft verlangt von der künftigen Regierung eine 100-Tage-Agenda mit fünf Sofortmaßnahmen. Diese sollen einen transparenten Landesplan für das Sondervermögen und die systematische Beschleunigung des Bürokratieabbaus umfassen. Weitere Forderungen sind Fortschritte bei der digitalen Transformation sowie Maßnahmen zur Stärkung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit und Krisenfestigkeit.
Nach der Landtagswahl gibt es Gespräche zwischen der Wahlsieger CDU und der SPD über die Bildung einer neuen Landesregierung. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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