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| Nachricht vom 28.02.2026 |
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| Region |
| Darmkrebs: Früherkennung rettet Leben |
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| Im Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach findet am 12. März 2026 eine wichtige Informationsveranstaltung zum Thema Darmkrebs statt. Experten klären über Prävention und moderne Behandlungsmethoden auf. |
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Neuwied. Am Donnerstag, dem 12. März 2026, lädt das Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach um 17.15 Uhr zu einer Patienteninformationsveranstaltung unter dem Titel "Darmkrebs - Vorsorge zahlt sich aus" ins St. Elisabeth Krankenhaus Neuwied ein. Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Medizin Verstehen" und richtet sich an alle, die mehr über die Prävention, Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten von Darmkrebs erfahren möchten.
Anlässlich des Darmkrebs-Monats März werden drei medizinische Experten ihr Wissen teilen: Dr. Claus Schneider, Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. Clemens Schotten, Chefarzt für Innere Medizin – Gastroenterologie/Diabetologie, sowie Oberarzt Prof. Dr. Jens Standop. Die Fachleute möchten über Risiken aufklären, zur Vorsorge motivieren und Fragen der Teilnehmenden beantworten.
Darmkrebs gehört zu den drei häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Jährlich erkranken etwa 30.000 Männer und 25.000 Frauen neu, was insgesamt rund 55.000 neue Diagnosen pro Jahr bedeutet. Besonders ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko signifikant an.
Medizinisch gesehen entsteht Darmkrebs oft durch genetische Veränderungen in den Zellen der Darmschleimhaut, die sich regelmäßig erneuert. Bei diesen Zellteilungen können Fehler auftreten, die manchmal nicht vollständig korrigiert werden. Solche Veränderungen können zur Bildung bösartiger Tumorzellen führen, die sich vermehren und im fortgeschrittenen Stadium Metastasen bilden können.
Der Darmkrebs-Monat März soll bundesweit auf die Situation der Betroffenen aufmerksam machen. Im Mittelpunkt stehen Prävention, Früherkennung, Behandlung und Nachsorge. Die Veranstaltungsreihe "Medizin Verstehen" zielt darauf ab, medizinisches Wissen verständlich zu vermitteln und Menschen zur Teilnahme an Vorsorgeangeboten zu ermutigen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Red
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