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| Nachricht vom 25.02.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Rheinland-Pfalz: Ausweisungsstatistik 2025 zeigt deutlichen Rückgang |
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| In Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist die Zahl der Entzüge des Aufenthaltsrechts im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Beide Bundesländer folgen damit einem bundesweiten Trend, wie aktuelle Daten zeigen. |
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Mainz. Im Jahr 2025 wurde in Rheinland-Pfalz 379 Menschen das Aufenthaltsrecht entzogen, während es 2024 noch 457 Personen waren. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der "Rheinischen Post" vorliegt und von der Deutschen Presse-Agentur eingesehen werden konnte. Im Saarland waren im vergangenen Jahr 37 Menschen betroffen, verglichen mit 41 im Jahr 2024.
Deutschlandweit wurden im Jahr 2025 insgesamt 8.232 Ausländern das Aufenthaltsrecht entzogen, gegenüber 9.277 im Jahr 2024. In Rheinland-Pfalz betrafen die meisten Ausweisungsverfügungen Menschen aus Georgien (67) und Albanien (41). Auf den weiteren Plätzen folgten Moldau (37) und die Türkei (30). Diese Länder führten auch im Vorjahr die Liste an, wobei Moldau damals mit 54 Fällen knapp vor Georgien mit 52 Fällen lag.
Im Saarland wurden 2025 am häufigsten Menschen aus der Ukraine (10), Syrien (7) sowie Algerien und Vietnam (jeweils 3) ausgewiesen. Im Jahr zuvor war Syrien mit 18 Fällen das Hauptherkunftsland, gefolgt von Tadschikistan und der Türkei mit jeweils 5 Fällen.
Die Ausweisung dient der Gefahrenabwehr und macht die Betroffenen ausreisepflichtig. Eine Abschiebung kann jedoch erst erfolgen, wenn eine entsprechende Abschiebungsandrohung erlassen wurde. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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