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Nachricht vom 20.02.2026
Wirtschaft
Junge Unternehmer in Neuwied starten mit neuen Impulsen ins Jahr
Beim Jahresauftakttreffen des Jungen Unternehmernetzwerks Neuwied kamen rund 30 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer zusammen. Neben einem regen Austausch standen informative Programmpunkte auf der Agenda.
Foto: Alexandra Rünz/Stadtverwaltung NeuwiedNeuwied. Anfang Februar versammelten sich etwa 30 junge Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region zum Jahresauftakttreffen des Jungen Unternehmernetzwerks Neuwied (JUN) in der IHK-Regionalgeschäftsstelle Neuwied. Die Veranstaltung begann mit einer Speed-Dating-Runde, die den Teilnehmern ermöglichte, sich schnell kennenzulernen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Diese lockere Atmosphäre erleichterte den Einstieg in den weiteren Verlauf des Treffens.

Im Anschluss stellte Kristina Kutting, die IHK-Regionalgeschäftsführerin, die IHK Koblenz und deren umfangreiche Serviceangebote vor. Sie hob hervor, dass die IHK nicht nur politische Interessen vertrete, sondern auch praktische Leistungen für ihre Mitgliedsunternehmen biete. "Die IHK ist weit mehr als eine Institution für politische Vertretung und hoheitliche Aufgaben. Wir bieten eine breite Palette an Serviceleistungen, die gezielt auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen aus der Industrie, dem Handel und der Dienstleistungsbranche abgestimmt sind. Unser Service reicht von der Abfallberatung bis hin zur Unterstützung bei Zwischenprüfungen und vielen weiteren Themen, die für die unternehmerische Praxis von Bedeutung sind", erklärte Kutting. Diese Unterstützung sei besonders für junge Unternehmen und Gründer wichtig, um erfolgreich am Markt bestehen zu können.

Lukas Glück, Mitglied des IHK-Regionalbeirats im Landkreis Neuwied, betonte die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements und die Rolle des Regionalbeirats als Bindeglied zwischen der IHK und den regionalen Unternehmen. "Die Arbeit im Regionalbeirat ermöglicht es uns, die Ausrichtung der IHK-Arbeit aktiv mitzugestalten", so Glück.

Ein weiterer zentraler Programmpunkt war die Vorstellung der IHK-Kampagne "Bürokratie bremst" durch Arne Rössel, den Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz. Die Kampagne lenkt die Aufmerksamkeit auf die wachsenden bürokratischen Belastungen, denen Unternehmen im Alltag begegnen – von komplexen Dokumentationspflichten bis zu langwierigen Verwaltungsverfahren. Ziel ist es, konkrete Hemmnisse sichtbar zu machen und die Erfahrungen der Unternehmerinnen und Unternehmer in den politischen Dialog einzubringen. Red
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