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Nachricht vom 15.02.2026
Region
Zeitzeuge Rudolf Müller berichtet von Krieg und Nachkriegszeit
Rudolf Müller, geboren 1931 in Neuwied-Irlich, ist einer der letzten Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs. Vor dem Geschichtsleistungskurs des Werner-Heisenberg-Gymnasiums teilt er seine persönlichen Erlebnisse und richtet eindringliche Appelle an die Schüler.
Rudolf Müller mit dem Geschichtsleistungskurs und Lehrerin Svenja Kupper. Foto: Laura TissonNeuwied. Die Tafel zeigt seinen Namen in Sütterlin – ein erster Hinweis auf eine vergangene Epoche. Rudolf Müller, einst aktives Mitglied im Stadtrat von Neuwied, gehört zu den wenigen verbliebenen Zeitzeugen, die aus eigener Erfahrung über den Zweiten Weltkrieg und die Herausforderungen der Nachkriegszeit berichten können.

Im Rahmen eines Treffens mit dem Geschichtsleistungskurs der Jahrgangsstufe 12 am Werner-Heisenberg-Gymnasium gewährt Müller beeindruckende Einblicke in seine Lebenserinnerungen. Seine Geschichten sind nicht nur Mahnungen, sondern auch Ermutigungen für die jungen Zuhörer.

Am Ende seiner Ausführungen richtet er eindringliche Appelle an die Schülerinnen und Schüler, die von den Erfahrungen seines Lebens geprägt sind: "Gebt niemals auf, etwas zu lernen." Er betont die Wichtigkeit der Demokratie: "Passt auf, die Demokratie ist viel wert." Zudem fordert er zur Fairness und Offenheit gegenüber anderen Menschen auf: "Seid fair und offen gegenüber Menschen."

Diese Worte schlagen eine lebendige Brücke zwischen den Generationen, indem sie nicht nur als Warnung, sondern vor allem als Ermutigung dienen. Red
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