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| Pressemitteilung vom 12.02.2026 |
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| Abschied nach 30 Jahren: Ralf Dötsch verabschiedet sich als Leiter des Linzer Seniorenheims |
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| Nach drei Jahrzehnten an der Spitze des Seniorenheims der Verbandsgemeinde Linz am Rhein endet eine lange Leitungszeit. Eine Überraschungsfeier würdigte seine Arbeit und die Menschen, die ihn begleitet haben. |
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Linz am Rhein. Nach 30 Jahren als Leiter des Seniorenheims der Verbandsgemeinde Linz am Rhein ist Ralf Dötsch in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Verabschiedung fand als große Überraschungsfeier in der Cafeteria statt. Zahlreiche Mitarbeiter, Bewohner und Wegbegleiter nahmen teil, ebenso Bürgermeister Frank Becker, Orts und Stadtbürgermeister sowie Pfarrer Lothar Anhalt. Auch die Familie von Ralf Dötsch war anwesend und in die Planung eingeweiht.
Schon beim Betreten der Cafeteria zeigte sich die hohe Wertschätzung. Mitarbeiter und Bewohner standen klatschend Spalier, als Pflegedienstleiterin Janina Alfonso Ibanez Ralf Dötsch in den Raum führte. Der Heimleiter wirkte sichtlich gerührt über den Empfang und die Herzlichkeit. Die Feier übertraf seine Erwartungen deutlich.
Überraschungsfeier mit Musik und persönlichen Momenten
Der Abschied enthielt mehrere emotionale Höhepunkte. Ein festlich geschmückter Kuchen mit Wunderkerzen und einem Bild von Ralf Dötsch an der Orgel erinnerte an seine musikalische Leidenschaft. Für besondere Momente sorgten die Auftritte des Linzer Kirchenchores, den Dötsch seit vielen Jahren leitet. Zusätzlich präsentierten Mitarbeiter des Seniorenheims ein eigens einstudiertes und getextetes Lied. Damit stand nicht nur der berufliche Weg, sondern auch die persönliche Verbundenheit im Mittelpunkt.
Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, um Erinnerungen auszutauschen und Danke zu sagen. Die Veranstaltung machte sichtbar, dass Dötsch über Jahre hinweg Beziehungen aufgebaut hat, im Team und in der täglichen Arbeit mit den Bewohnern. Die Atmosphäre war geprägt von Anerkennung und spürbarer Nähe.
Dank an Team und Zusammenarbeit mit der Politik
In seiner Ansprache stellte Ralf Dötsch die Teamarbeit in den Vordergrund. Er dankte den rund 140 Mitarbeitern und betonte die Bedeutung aller Bereiche, von der Reinigung bis zur Pflegedienstleitung. Nach seiner Einschätzung konnte der Betrieb nur durch das Zusammenspiel aller Berufsgruppen verlässlich funktionieren. Auch die Zusammenarbeit mit der Politik hob er ausdrücklich hervor und verwies auf die gute Unterstützung durch die Bürgermeister und ehemaligen Bürgermeister. Die langjährige Kooperation sei von Wertschätzung geprägt gewesen und habe die Arbeit im Heim erleichtert.
Gleichzeitig machte Dötsch deutlich, dass er sich nicht vollständig zurückziehen möchte. Er kündigte an, dem Heim verbunden zu bleiben und stellte in Aussicht, sich bei Bedarf auch praktisch einzubringen, etwa beim Essen auf Rädern.
Wechsel in der Heimleitung und Übergangsphase
Bürgermeister Frank Becker würdigte die Verdienste von Ralf Dötsch und stellte dessen Weitblick, Innovationsgeist und Menschlichkeit heraus. Dabei ging es vor allem um den Anspruch, das Seniorenheim als Ort zu gestalten, der mehr ist als eine reine Pflegeeinrichtung. Rückmeldungen von Angehörigen, Besuchern und Bewohnern hätten gezeigt, dass unter Dötschs Leitung mit Respekt und Würde gearbeitet wurde.
Die Leitung des Seniorenheims hat bereits im Januar Uwe Beu übernommen. In der Übergangsphase steht Ralf Dötsch seinem Nachfolger weiterhin unterstützend zur Seite. Damit ist die personelle Weichenstellung vollzogen, während Erfahrung und Wissen noch für eine gewisse Zeit im Haus bleiben. (PM/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 12.02.2026 |
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