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| Pressemitteilung vom 04.02.2026 |
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| Kultur |
| Kunst und Kindheitserinnerungen: Doris Lenz in Bad Honnef |
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| Noch bis zum 20. März präsentiert die Künstlerin Doris Lenz ihre Werke im "Pieke & Fein" in Bad Honnef. Die Ausstellung bietet faszinierende Einblicke in ihre künstlerische Welt. |
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Bad Honnef. Bereits am Samstag (24. Januar) fand die Vernissage der Künstlerin Doris Lenz im Rahmen des Kulturprogramms von "Bühne 38" statt. Lenz, die aus Rheinbreitbach stammt, zeigt in der Ausgestellung noch bis zum 20. März sechzehn Schwarz-Weiß- und Farbzeichnungen, die an Scherenschnitte erinnern und eine fantasievolle Bildwelt entstehen lassen. Diese Werke laden die Besucher zum Entdecken und Verweilen ein.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein Objekt aus dem Werkzyklus "Kindsein - Spurensuche". Für Doris Lenz bedeutet Kindsein, das Leben besonders intensiv zu erleben. Die Erlebnisse und Eindrücke aus der Kindheit, ob positiv oder negativ, begleiten einen Menschen ein Leben lang.
Prägende Botschaft
Das Kunstobjekt "Langes Fädchen, faules Mädchen" besteht aus einer Kabeltrommel als Garnrolle, einem 200 Meter langen Tauwerkseil als Nähgarn und einer zwei Meter langen Nadel aus Edelstahl, gefertigt von einem Handwerker aus Bad Honnef. Dazu gehört ein vergrößertes Original-Firmenlogo des Nähgarnproduzenten Amann. Dieses Objekt verdeutlicht die Macht pädagogischer Botschaften und wie prägend sie für Kinder sein können.
Der Spruch "Langes Fädchen, faules Mädchen" ist ein altes deutsches Sprichwort aus der Zeit, als viel von Hand genäht wurde. Beim Nähen sollte der Faden nicht zu lang gewählt werden, da er sich sonst leicht verheddert oder verknotet. Wer dennoch ein sehr langes Fädchen nahm, wollte sich Arbeit sparen und galt als bequem oder nachlässig. Doris Lenz lädt mit ihren Werken dazu ein, die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern positiver zu gestalten. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 04.02.2026 |
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