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Pressemitteilung vom 03.02.2026
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Bundesverdienstkreuz für Birgit Mock aus Neuwied: Engagement für Gleichberechtigung und Inklusion
Birgit Mock aus Neuwied-Feldkirchen wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte auf Vorschlag von Ministerpräsident Alexander Schweitzer und wurde von Staatsminister Clemens Hoch überreicht. Ihr Einsatz für gesellschaftliche Themen wie Chancengleichheit und die Rolle von Frauen in der Kirche wird damit gewürdigt.
Staatsminister Clemens Hoch überreicht Birgit Mock das Bundesverdienstkreuz. (Foto: MWG)Neuwied-Feldkirchen. Auf Vorschlag von Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier Birgit Mock das Verdienstkreuz am Bande verliehen. Die Auszeichnung wurde ihr feierlich von Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit, überreicht. Birgit Mock, studierte Ökotrophologin, engagiert sich seit vielen Jahren intensiv für Themen wie Gleichberechtigung, soziale Verantwortung und familienpolitische Fragen. Besonders setzt sie sich für den Zugang von Frauen zu kirchlichen Führungspositionen ein.

Clemens Hoch würdigte in seiner Rede Mocks langjähriges Engagement: "Wir feiern nicht nur die Verleihung des Verdienstkreuzes an Birgit Mock, sondern ehren das Engagement einer Frau, die gezeigt hat, dass Veränderungen möglich sind, wenn wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen." Er betonte, dass das Bundesverdienstkreuz die höchste Anerkennung für Verdienste um das Gemeinwohl sei.

Birgit Mocks jahrelanges Engagement
Mock ist seit über 20 Jahren Geschäftsführerin des Hildegardis-Vereins, der sich für Bildungsgerechtigkeit und geschlechtergerechte Führung in der Kirche einsetzt. Sie war maßgeblich an der Entwicklung des ersten Mentoring-Programms für Studentinnen mit Behinderung beteiligt, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sich Mock ehrenamtlich in verschiedenen kirchlichen und gesellschaftlichen Projekten.

Seit 2003 ist sie Mitglied im Bundesvorstand des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), seit 2011 als Vizepräsidentin. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Bereiche Bioethik und Familienpolitik. Zudem ist sie Sprecherin für familienpolitische Grundfragen im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und engagiert sich im Synodalen Weg, um Missbrauchsfälle in der Kirche aufzuarbeiten und Prävention zu fördern.

Nachdem sie bereits sehr engagiert am Dialogprozess der Deutschen Bischofskonferenz "Im Heute glauben" in den Jahren 2011 bis 2015 beteiligt war, engagiert sich Birgit Mock aktuell im "Synodalen Weg", der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem ZdK gemeinsam angestoßen wurde. Wichtig sind ihr in diesem Zusammenhang die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Rahmen der katholischen Kirche, die Prävention solcher Fälle für die Zukunft sowie die Erneuerung der Kirche im Ganzen. Mock setzt sich für das Ende der Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ein. Aus ihrer Sicht müssen Liebesbeziehungen aller Paare gestärkt und begleitet werden, zum Beispiel durch Segensfeiern.

Mock war mehrere Jahre als Mitglied im donum-vitae-Bundesvorstand aktiv und ist noch Mitglied in deren Stiftungsrat. Außerdem ist sie Teil der Mitgliederversammlung des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor e.V. und Mitglied im Bundesvorstand von AGIAMONDO. Zudem ist sie seit 2016 Beraterin der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz. Auch in ihrem Heimatort Neuwied-Feldkirchen ist und war Birgit Mock in vielfältiger Weise ehrenamtlich aktiv, so z.B. in der katholischen Pfarrkirchgemeinde St. Michael und im Schulelternbeirat der Grundschule.

In ihrem Heimatort Neuwied-Feldkirchen ist Birgit Mock ebenfalls ehrenamtlich aktiv, etwa in der katholischen Pfarrgemeinde St. Michael und im Schulelternbeirat. Staatsminister Clemens Hoch lobte: "Birgit Mock schlägt Brücken zwischen Generationen, Geschlechtern und Menschen unterschiedlicher Überzeugungen. Sie gestaltet den Wandel mutig." (PM/Red)
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