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| Pressemitteilung vom 31.01.2026 |
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| Koblenz: SOLWODI unterstützt Frauen bei sicherer Rückkehr und Reintegration |
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| "SOLWODI Deutschland e. V." setzt seine langjährige Arbeit im Bereich Rückkehr und Reintegration vulnerabler Frauen im Rahmen eines neu geförderten Projektes fort. Das Angebot unterstützt alleinstehende oder alleinerziehende Frauen, Frauen mit Gewalterfahrungen, gesundheitlichen Belastungen oder unklarer aufenthaltsrechtlicher Perspektive, die über eine Rückkehr in ihr Herkunftsland nachdenken oder dazu verpflichtet sind. |
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Koblenz. Das Projekt wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union gefördert. Die Förderung ermöglicht es "SOLWODI", seine spezialisierte, traumasensible Beratung auszubauen und gemeinsam mit den betroffenen Frauen sichere und tragfähige Perspektiven für einen möglichen Neuanfang zu entwickeln.
"Viele Frauen erleben große Unsicherheiten, wenn sie eine Rückkehr in Betracht ziehen. Sei es wegen familiärer Konflikte, gesundheitlicher Belastungen oder Sorge um die eigene Sicherheit", sagt Greta Tünkler, Projektleitung des SOLWODI Rückkehr- und Reintegrationsprojekts. "Deshalb begleiten wir diesen Prozess eng, prüfen Risiken und entwickeln zusammen individuell passende Zukunftspläne."
Ganzheitliche Beratung und realistische Perspektiven
Die Beratung umfasst eine sorgfältige Einschätzung der individuellen Situation, eine Risiko- und Sicherheitsanalyse sowie Unterstützung bei gesundheitlichen, psychosozialen und rechtlichen Fragestellungen. Gemeinsam mit den Frauen werden Perspektiven entwickelt, die sowohl die Lebensrealität im Herkunftsland als auch mögliche Gefährdungen berücksichtigen. Ziel ist es, Rückkehr nur dann zu begleiten, wenn sie sicher, verantwortungsvoll und im Sinne der Betroffenen möglich ist.
Unterstützung im Herkunftsland durch lokale NGOs
Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen im Herkunftsland, die die Frauen nach ihrer Ankunft unterstützen - unter anderem bei der Unterbringung, medizinischen Versorgung, Behördenwegen und ersten Schritten zur beruflichen oder sozialen Reintegration. Damit wird eine verlässliche Struktur geschaffen, die den Übergang erleichtert und langfristige Stabilität ermöglicht.
Mit dem neu geförderten Projekt knüpft "SOLWODI" an seine langjährige Expertise in der Begleitung vulnerabler Frauen an und setzt ein bewusstes Zeichen für verantwortungsvolle Rückkehrarbeit. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Selbstbestimmung der Frauen: Eine Rückkehr wird nur dann begleitet, wenn sie auf einer informierten Entscheidung basiert und realistische, sichere Perspektiven eröffnet. So leistet "SOLWODI" einen wichtigen Beitrag dazu, Frauen auch in komplexen aufenthaltsrechtlichen Situationen Schutz, Orientierung und die Chance auf einen stabilen Neuanfang zu ermöglichen. (PM/Red)
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| Pressemitteilung vom 31.01.2026 |
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