| NR-Kurier |
| Ihre Internetzeitung für den Kreis Neuwied |
|
| Pressemitteilung vom 24.01.2026 |
|
| Region |
| Verschwundene Asylbewerber in Rheinland-Pfalz: CDU fordert Aufklärung |
|
| In Rheinland-Pfalz sind 923 Asylbewerber abgängig, darunter auch Personen mit negativem Asylbescheid. Diese Situation sorgt für politische Diskussionen und Forderungen nach mehr Transparenz seitens der Landesregierung. |
|
Mainz. In Rheinland-Pfalz sind 923 Asylbewerber als abgängig gemeldet (wir berichteten). Dabei handelt es sich nicht nur um Menschen im laufenden Asylverfahren, sondern auch um solche, deren Anträge bereits abgelehnt wurden. Eine Sprecherin des rheinland-pfälzischen Integrationsministeriums erklärt dazu: "Viele Langzeitabgängige verlassen die Einrichtungen dauerhaft, weil ihr Asylverfahren negativ beschieden wurde und sie in ihr Heimatland aus- oder in andere Staaten weiterreisen, ohne sich abzumelden. [...] Teilweise tauchen die Menschen aber auch in die Illegalität in Deutschland ab."
Der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dirk Herber, äußert seine Besorgnis über diese Entwicklung. Er kritisiert die Landesregierung scharf und fordert mehr Klarheit: "Bereits am Dienstag im Integrationsausschuss des Landtags hat Staatssekretär Littig mit seiner grünen Asyl-Rhetorik den Eindruck vermittelt, dass Rheinland-Pfalz offensichtlich mehr und mehr den Überblick über die Asylbewerber im Land verliert. Die neuen Informationen untermauern diese Auffassung. Wenn wirklich Asylbewerber mit negativ beschiedenem Asylverfahren unter den Abgängigen sind, dann muss die Landesregierung jetzt Transparenz schaffen und Zahlen auf den Tisch legen."
Herber betont die Notwendigkeit effektiver Rückführungen und einer rechtsstaatlichen Kontrolle, um das Vertrauen der Bevölkerung in das Asylsystem zu erhalten. Er kündigt an, das Thema weiter parlamentarisch aufarbeiten zu wollen. PM/Red |
|
| Pressemitteilung vom 24.01.2026 |
www.nr-kurier.de |
|
|
|
|
|
|