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Nachricht vom 22.01.2026
Wirtschaft
VR Bank RheinAhrEifel eG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025
Die VR Bank RheinAhrEifel eG blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück, trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds. Die Genossenschaftsbank konnte ihre Position in der Region weiter stärken und plant bedeutende strategische Schritte für die Zukunft.
Der Vorstand der VR Bank RheinAhrEifel e.G.: Matthias Herfurth, Markus Müller (stellv. Vorstandsvorsitzender), Sascha Monschauer (Vorstandsvorsitzender) und Michael C. Kuch. Foto: Janko.MediaKoblenz. Am 22. Januar 2026 stellte die VR Bank RheinAhrEifel eG im Rahmen ihrer Bilanzpressekonferenz die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025 vor. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und einer Rekordzahl an Unternehmensinsolvenzen in Deutschland erzielte die Bank ein solides Wachstum. Die Bilanzsumme wuchs um rund 323 Millionen Euro auf 7,2 Milliarden Euro. Kundenkredite stiegen um 243 Millionen Euro auf 5 Milliarden Euro, während die Kundeneinlagen um 303 Millionen Euro auf 5,7 Milliarden Euro zunahmen. Das betreute Kundenvolumen erreichte 15,5 Milliarden Euro.

Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer hob das Vertrauen der Mitglieder und Kunden hervor: "Das Jahr 2025 war geprägt von wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten. Umso mehr zeigt dieses Ergebnis, wie tragfähig unser genossenschaftliches Geschäftsmodell ist und wie groß das Vertrauen unserer Mitglieder, Kundinnen und Kunden in ihre Bank ist."

Die Bank gewann 5.567 neue Kunden und 3.692 neue Mitglieder, was die Gesamtzahl auf rund 142.000 Mitglieder und 200.000 Kunden erhöht. Die hohe Beratungsqualität wird durch zahlreiche Qualitätssiegel und eine Auszeichnung als Top Company 2026 bestätigt.

Im Jahr 2025 investierte die VR Bank RheinAhrEifel eG etwa 1,5 Millionen Euro in über 1.300 regionale Projekte. Strategisch plant die Bank eine Fusion mit der PSD Bank Koblenz eG zum 1. Januar 2026, um zu einem leistungsfähigeren Institut mit einer Bilanzsumme von rund 8 Milliarden Euro zu werden. Parallel dazu wird das Filialnetz modernisiert und zukunftsorientiert gestaltet.

Mit 955 Mitarbeitenden, darunter 87 Auszubildende, zählt die Bank zu den größten Arbeitgebern der Region. Ab Sommer 2025 bietet sie jährlich 30 neue Ausbildungsplätze an. Für das Jahr 2026 erwartet die Bank einen moderaten wirtschaftlichen Aufschwung und sieht sich gut vorbereitet.

Sascha Monschauer erklärt abschließend: "Wir gehen die kommenden Aufgaben mit Zuversicht an - getragen von einer starken Eigenkapitalbasis, engagierten Mitarbeitenden und dem Vertrauen unserer Mitglieder." Red
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