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Nachricht vom 20.01.2026
Politik
CDU-Neujahrsempfang in Neuwied: Laumann fordert Politik für die Menschen
Beim CDU-Neujahrsempfang in der Christiane-Herzog-Schule Neuwied betonte Minister Karl-Josef Laumann die Notwendigkeit einer bürgernahen Politik. Rund 200 Gäste verfolgten seine klare Botschaft und nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch.
Fotos: Verena SchützNeuwied. Rund 200 Gäste kamen zum CDU-Neujahrsempfang in die Christiane-Herzog-Schule Neuwied. Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, war der Hauptredner der Veranstaltung. In seiner Rede mit dem Titel "Politik muss Freund der fleißigen Menschen sein" thematisierte Laumann die zunehmende Distanz vieler Bürger zur Politik. Er forderte, dass politische Entscheidungen verständlicher und näher an der Lebensrealität der Menschen gestaltet werden müssen. Leistung, Verlässlichkeit und Respekt vor denjenigen, die täglich arbeiten und Verantwortung übernehmen, standen im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Laumann verzichtete dabei bewusst auf Schönfärberei.

Im Anschluss stellte sich der CDU-Landtagskandidat Jan Petry den Fragen von Martin Hahn. Die Diskussion drehte sich um Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz, die Situation an Schulen und Kitas sowie die notwendige Entbürokratisierung staatlicher Abläufe. Petry betonte die Wichtigkeit eines grundlegenden Umdenkens im Verhältnis zwischen Land und Kommunen: "Wir brauchen deutlich mehr Vertrauen des Landes in die Kommunen. Die Verantwortungsträger vor Ort wissen, was sie tun. Sie verfügen über die notwendige Fachexpertise und kennen die lokalen Herausforderungen sehr genau. Dieses Wissen muss endlich stärker anerkannt werden, statt es durch immer neue Vorgaben auszubremsen", sagte Petry.

Während des anschließenden Get-togethers nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Rednern. Die lebhaften Diskussionen verdeutlichten das große Bedürfnis nach einer verständlichen, handlungsfähigen und bürgernahen Politik. Der Neujahrsempfang machte deutlich: Politik darf sich nicht hinter Bürokratie verstecken. Sie muss Vertrauen schaffen und Verantwortung zulassen. Red
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