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Pressemitteilung vom 15.01.2026
Wirtschaft
Mechanische Schätze: Westerwald Bank zeigt historische Registrierkassen
In Hachenburg wird Geschichte lebendig: Die Westerwald Bank zeigt antike Registrierkassen und verknüpft damit finanzielle Bildung mit Technikgeschichte. Die Ausstellung lädt zum Staunen ein und sensibilisiert zugleich für den bewussten Umgang mit Geld.
Symbolbild. (KI-generiert)Hachenburg. Die Westerwald Bank präsentiert bis 6. Februar 2026 in ihrer Filiale in Hachenburg eine besondere Ausstellung: Unter dem Titel "Vom unbestechlichen Kassierer zum Kassenschlager" sind mechanische Registrierkassen aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu sehen. Die Exponate stammen aus der Sammlung der Familie Gall aus Griesingen in Baden-Württemberg. Ziel ist es, Geschichte erlebbar zu machen und gleichzeitig auf die Bedeutung von Vermögensaufbau und Absicherung hinzuweisen.

Erfindung mit Wirkung
Im Zentrum der Ausstellung steht die Entwicklung der ersten mechanischen Registrierkasse durch James Ritty aus Dayton, Ohio. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg eröffnete Ritty einen Saloon und suchte nach einer Möglichkeit, Einnahmen manipulationssicher zu erfassen. Mit Hilfe seines Bruders entwickelte er eine Lösung, die 1879 patentiert wurde. Die mechanische Kasse wurde unter dem Namen "unbestechlicher Kassierer" bekannt und trat ihren weltweiten Siegeszug an.

Verbindung zwischen Technik und Finanzbildung
Die Ausstellung will nicht nur technische Raritäten zeigen, sondern auch Denkanstöße geben. Die Westerwald Bank nutzt die Exponate, um auf Themen wie Vermögensaufbau, finanzielle Vorsorge und Risikomanagement aufmerksam zu machen. Besonders junge Menschen sollen dafür sensibilisiert werden, sich aktiv mit ihrer finanziellen Zukunft auseinanderzusetzen. Haptische Erlebnisse wie das Bedienen historischer Kassen können dabei einen niedrigschwelligen Einstieg ermöglichen.

Originale mit Geschichte
Die Ausstellung umfasst eine Vielzahl funktionstüchtiger Originale. Zu den Highlights zählen eine seltene Coca-Cola-Werbekasse von 1929, ein englisches Modell mit Münzeinwurf sowie eine elektrisch betriebene Registrierkasse aus dem Jahr 1910. Viele Stücke stammen direkt aus Dayton, der Heimat der ersten Kassenproduktion, und beeindrucken durch ihre technischen Details und dekorative Gestaltung.

Zugang und Führungen für Schulklassen
Interessierte können die Ausstellung während der regulären Geschäftszeiten der Filiale in Hachenburg besuchen. Ferner bietet die Westerwald Bank geführte Besuche für Schulklassen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 an. Diese sollen junge Menschen gezielt an das Thema finanzielle Bildung heranführen. Termine für Führungen können direkt mit Filialleiter Lorenz Candrix unter der Telefonnummer 02662-961434 vereinbart werden. (PM/bearbeitet durch Red)
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