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| Pressemitteilung vom 15.01.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Vorwürfe gegen Geschäftsführer des Landeskrankenhauses entkräftet |
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| Nach einer eingehenden Untersuchung durch eine externe Kanzlei wurden die anonymen Vorwürfe gegen den Geschäftsführer des Landeskrankenhauses in Rheinland-Pfalz als unbegründet erklärt. Die Prüfung umfasste verschiedene Aspekte der Geschäftsführung. |
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Mainz/Andernach. Der Geschäftsführer des Landeskrankenhauses in Rheinland-Pfalz, Alexander Wilhelm, ist von den Vorwürfen hinsichtlich angeblicher Missstände bei der Personalführung entlastet worden. Eine externe Kanzlei hatte die anonym geäußerten Vorwürfe untersucht. Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) erklärte, dass die Kanzlei jeden Stein umgedreht habe, um ein umfassendes Bild zu erhalten und Wilhelm nun entlastet sei. Daraufhin beschloss der Aufsichtsrat, Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Wilhelm aufzunehmen. Der SWR hatte zuvor darüber berichtet.
Die anonymen Hinweise betrafen laut Kanzlei Berichtspflichten des Geschäftsführers gegenüber dem Aufsichtsrat, die Trennung von Mitarbeitern, die Vergabe von Dienstleistungen und Bilanzen. Bei der Überprüfung konnten keine Gesetzesverstöße festgestellt und kein Schaden nachgewiesen werden.
Das Landeskrankenhaus ist der größte Krankenhausträger im psychiatrisch-psychotherapeutischen und neurologischen Bereich in Rheinland-Pfalz und beschäftigt mehr als 5.400 Mitarbeiter an 30 Standorten. Die Aufsichtsratsvorsitzende ist die Staatssekretärin im Landesgesundheitsministerium, Nicole Steingaß (SPD). Das Landeskrankenhaus kämpft derzeit mit finanziellen Problemen und erwartet einen Millionenverlust für das abgelaufene Geschäftsjahr. (dpa/bearbeitet durch Red)
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