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| Nachricht vom 13.01.2026 |
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| Region |
| Traditionelle Gardesitzung: In Neuwied waren die Narren los |
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| Am Samstagabend (10. Januar 2026) zelebrierte die Ehrengarde der Stadt Neuwied ihre traditionelle Gardesitzung in der Aula der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte. Bei eisigen Außentemperaturen bot der Karnevalsverein im Innern des ausverkauften Hauses jede Menge heiße Unterhaltung. |
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Neuwied. Die Narren waren los am Samstagabend (10. Januar) in Neuwied, als die Ehrengarde der Stadt zur traditionellen Gardesitzung in die Aula der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte lud. Sämtliche Tickets waren da schon lange restlos ausverkauft.
Die allerletzten beiden Karten waren in der Vorwoche noch durch den Verein selbst online verlost worden. Entsprechend gewaltig war das Karnevalsinteresse in der Deichstadt. So wunderte es auch nicht, dass die Stimmung am Abend schließlich besonders ausgelassen war.
Schon kurz nach dem offiziellen Einlass drängte es sich dicht an dicht in den Fluren vor der Aula, und an den alphabetisch gekennzeichneten Tischen hieß es gleich von Beginn an: "Hoch die Tassen!"
Viele Besucher hatten sich extra in Schale geworfen. Der Kreativität waren bei der Auswahl der Kostüme keine Grenzen gesetzt. Viele Klassiker wie Hippies oder Krankenschwestern waren hinter den nicht mehr ganz so vollen Bierkrügen zu erkennen, doch auch Verkleidungen in Form von exotischen Früchten oder arabischen Ölscheichs waren durchaus erheiternd.
Das Programm
Wie angekündigt begann die Gardesitzung um exakt 19.11 Uhr mit dem Einmarsch der vier Korps der Ehrengarde. Optisch machten die Herren mit ihren geschniegelten, französisch anmutenden Uniformen (die aber tatsächlich den originalen Uniformen der wiedischen Grenadiere nachempfunden sind) und die Damen mit ihren Sabrina-Carpenter-Perücken einiges her. Unter dem Vorsitz der Sitzungspräsidenten Stefanie Kugler und Alexander Wertgen reihte sich Programmpunkt an Programmpunkt, wobei bei den meisten Darbietungen deutlich die Liebe zu erkennen war, welche die Akteure ihrem närrischen Hobby widmeten.
Höhepunkte waren so etwa die obligatorischen Gardetänze der verschiedenen Korps, aber auch die Büttenreden, wie zum Beispiel die von der 13-jährigen Lina, die ihre Familie äußerst humorvoll aufs Korn nahm, kamen beim Publikum hervorragend an.
Zum Abschluss putschte die Partyband BB-Kapell die Menge ab etwa 23 Uhr nochmals kräftig auf mit der Interpretation bekannter Partyhits – insbesondere der kölschen Karnevalsklassiker.
In den kommenden Tagen und Wochen wird es in der Deichstadt richtig rundgehen, denn dann stehen unzählige weitere Veranstaltungen rund um den Karneval auf dem Plan. (NH) |
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