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Pressemitteilung vom 12.01.2026
Region
Von Bürgerengagement bis Photovoltaik: Höhepunkte vom Neujahrsempfang in Unkel
Beim Neujahrsempfang der Stadt Unkel am Sonntag (11. Januar) wurde Helmut Bürger mit der Ehrennadel ausgezeichnet. Die Veranstaltung bot zudem interessante Einblicke in die Zukunftspläne der Stadt und wurde von musikalischen Darbietungen begleitet.
Stadtbeigeordneter Knut von Wülfing, Stadtbeigeordneter Daniel Schmitz, Helmut Bürger,
Vera Peters, Elke Bürger und Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff (Fotos: Simone Schwamborn)Unkel. Am Sonntag (11. Januar) fand im Ratssaal der Stadt Unkel der traditionelle Neujahrsempfang statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung der Ehrennadel der Kulturstadt Unkel an Helmut Bürger. Der Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff begrüßte zahlreiche Gäste, darunter Vertreter des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft sowie die Bürgermeisterin der Partnerstadt Kamen, Elke Kappen, und den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel, Karsten Fehr.

Rückblick und Ausblick
Nach seiner Begrüßung hielt Alfons Mußhoff einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Neben den Planungen zur Neugestaltung der Rheinpromenade sowie Pflege und Investitionen in die Infrastruktur habe es auch Neuerungen gegeben, die Einrichtung eines Repair-Cafés und einer Rentnergilde, die neue Konzertreihe "Unkel Live" und die Eröffnung der Kultur- und Geoschleife und des Rheinsteig-Portals. Auch sei der neue Standort für städtische Feste, das ehemalige Löwenburggelände, sehr gut angenommen worden.

Beim Blick in die Zukunft sprach er die bald startende Neugestaltung der Rheinpromenade und den baldigen Umbau des Fußballplatzes in einen Kunstrasenplatz an. Die Sanierung des städtischen Rathauses soll fortgesetzt und in die Inklusive Kita der Stadt Unkel, die im vergangenen November den Deutschen Kita-Preis des Jahres 2025 erhielt, weiter investiert werden. Zudem sollen in diesem Jahr erste Maßnahmen aus dem Starkregen- und Hochwasserschutzkonzept umgesetzt werden. Weiterverfolgen werde die Stadt Unkel den Plan einer Photovoltaik-Freiflächenanlage in der Unkeler Hinterheide.

Ein zentraler Punkt war die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements in der Stadt. "Großen Anteil an der Attraktivität der Stadt haben die Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren", betonte Mußhoff.

Den Festvortrag hielt Vera Peters, Geschäftsführerin von BusinessArt, zum Thema "Wo Gemeinschaft wächst - Ein Plädoyer für Verbundenheit und Zuversicht im Jahr 2026". Sie lobte die zahlreichen Initiativen in Unkel und regte eine stärkere Zusammenarbeit der Unternehmer an.

Würdigung bürgerschaftlichen Engagements
In der Laudatio vom Stadtbürgermeister wurde das Engagement von Helmut Bürger gewürdigt. Helmut und Elke Bürger leben seit 1988 im Unkeler Stadtteil Heister und sind beide Mitglied im Heisterer "St. Sebastianus Bürgerverein". Der damalige Vorsitzende Michael Hermann hatte Helmut Bürger im Jahr 2000 für den Bürgerverein geworben. Bald danach war er Beisitzer im Vorstand. Seit 2009 ist er Vorsitzender. Ein besonderes Anliegen ist dem Bürgerverein die gute Zusammenarbeit mit den Heisterer Möhnen und der Spielplatz neben dem Bürgerhaus. Mit großer Unterstützung der Bevölkerung wurde der Spielplatz um die Jahrtausendwende neu gebaut. Seit der Übernahme des Vorsitzes kümmert sich Helmut auch um das Heisterer Bürgerhaus. Zwei Jahre später hat die Familie Bürger die Hausverwaltung komplett übernommen. Eigentlich wollte er sich 2025 mit 76 Jahren vom Amt des Vorsitzenden zurückziehen. Aber er hat sich noch einmal in die Pflicht nehmen lassen. Die Arbeit im Vorstand macht ihm nach wie vor viel Spaß. Helmut Bürger ist auch kommunalpolitisch interessiert. Seit 2018 ist er Mitglied der CDU. Er hat mehrfach für den Rat der Stadt Unkel kandidiert und war von 2017 bis 2019 ordentliches Mitglied im Hauptausschuss des Stadtrates. "Deine Arbeit ist ein Segen für Heister und die Stadt Unkel", äußerte sich der Stadtbürgermeister.

Nach der Verleihung der Ehrennadel und dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt bedankte sich Helmut Bürger bei seiner Frau Elke und dem Vorstand des Bürgervereins für deren Unterstützung. (PM/Red)
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