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Pressemitteilung vom 12.01.2026
Rheinland-Pfalz
CDU fordert neue Kriterien für Schulwahl in Rheinland-Pfalz
Die Diskussion um die Wahl der weiterführenden Schule in Rheinland-Pfalz nimmt Fahrt auf. CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder plädiert dafür, den Elternwillen nicht mehr als alleiniges Kriterium heranzuziehen.
Gordon Schnieder. (Foto: Helmut Fricke/dpa)Mainz. Bei der Entscheidung über die passende weiterführende Schule sollten nach Ansicht des CDU-Spitzenkandidaten Gordon Schnieder in Rheinland-Pfalz künftig mehr Faktoren berücksichtigt werden als nur der Elternwille. "Wir haben zu viele Kinder, die aufs Gymnasium geschickt werden, obwohl sie auf einer anderen Schule viel besser aufgehoben wären", sagte Schnieder im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. "Kinder haben es verdient, auf die Schule zu gehen, auf der sie am besten gefördert werden."

Schnieder betonte, dass diese Regelung keine Festlegung für die gesamte Schulzeit sei. "Wir haben die Durchgängigkeit des Schulsystems, deswegen ist es immer auch möglich zu wechseln", erklärte er. Es sei jedoch wichtig, dass die Kinder nach der Grundschule auf der für sie geeigneten Schule anfingen. "Neben dem Elternwillen braucht es weitere Mechanismen, um wirklich die beste Schule zu identifizieren", so Schnieder weiter.

Er schlägt vor, dass wie in anderen Bundesländern auch in Rheinland-Pfalz künftig etwa der Notendurchschnitt, die Schullaufbahnempfehlung oder ein Eingangstest an der weiterführenden Schule in die Entscheidung einbezogen werden könnten.

(dpa/bearbeitet durch Red)

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