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| Nachricht vom 19.12.2025 |
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| Katastrophenschutz im Kreis Neuwied: Vorbereitungen für den Ernstfall |
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| Der Arbeitskreis "Brand- und Katastrophenschutz" des Landkreises Neuwied hat sich kürzlich mit den aktuellen Planungen zur Sicherstellung des Bevölkerungsschutzes befasst. Im Fokus standen dabei Investitionen sowie die Ausarbeitung von Gefahrenanalysen und Alarmplänen. |
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Neuwied. Der Landkreis Neuwied ist gut auf den Brand- und Katastrophenschutz vorbereitet. In einer Sitzung des Arbeitskreises "Brand- und Katastrophenschutz", an der unter anderem Landrat Achim Hallerbach und Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Holger Kurz teilnahmen, wurden die zukünftigen Herausforderungen und Planungen besprochen.
"Die Herausforderung "Bevölkerungsschutz" nimmt in unseren Planungen eine herausragende Stellung ein. Um unserer Verantwortung gerecht zu werden und für alles gewappnet zu sein, werden wir weiter proaktiv die Initiative ergreifen und den bisherigen Weg vorausschauenden Handelns fortsetzen", erklärte Landrat Achim Hallerbach.
Gesetzlich ist der Katastrophenschutz als Aufgabe der Landkreise festgelegt. Dazu gehören die Erstellung eines Bedarfs- und Entwicklungsplans bis zum 31. Dezember 2027 sowie die Ausarbeitung von Gefahren- und Risikoanalysen und Alarm- und Einsatzplänen. BKI Holger Kurz erläuterte, dass auch die Bildung von Führungskomponenten und die Einbindung Spontanhelfender zu den Aufgaben zählen.
Investitionen in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro sind für das Jahr 2026 geplant, wobei der Ausbau des Sirenennetzes mit etwa 1,15 Millionen Euro den größten Anteil ausmacht. Das Land beteiligt sich voraussichtlich mit 750.000 Euro an dieser Maßnahme, wie Landrat Hallerbach angab.
Im Jahr 2025 war die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Brand- und Katastrophenschutzzentrums ein bedeutendes Ereignis. Dort erweiterten über 200 Führungskräfte aus verschiedenen Hilfsorganisationen ihr Wissen. Die Technische Einsatzleitung des Landkreises bewies bei einer großangelegten Übung in Wissen ihre Fähigkeiten. "Solche gemeinsamen Übungen sind immens wichtig", betonte BKI Holger Kurz.
Auch in der Zivilen Verteidigung ist der Landkreis aktiv. Der sogenannte "Verwaltungsstab" setzt sich regelmäßig mit Krisenszenarien auseinander. Bei Schulungen an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung wurden Grundlagen des Krisenmanagements vertieft. Landrat Hallerbach appellierte an alle Verantwortlichen, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen: "Wie im Sport führt nur das regelmäßige, disziplinierte Training auf allen Leistungsebenen zum Erfolg." Red
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