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Nachricht vom 27.03.2022
Region
Quadratbeet-Paten im Raiffeisenring Neuwied gesucht
Quartiersmanager Mario Seitz erläutert: „Ein Quadratbeet besteht aus 12 bis 16 etwa 35 mal 35 Zentimeter großen unbehandelten Holzquadraten, die knapp über der Grasnarbe in die Erde eingelassen werden und damit den Rahmen zum Bepflanzen bieten.“
Das erste Beet von „Gärtnern im Quadrat“ wurde installiert. Schon bald blüht es am Spazierweg vom Raiffeisenring ins Distelfeld. Haben Sie auch Lust, ein eigenes Quadratbeet zu bepflanzen? Foto: Willi Luttenberger
Neuwied. Stadtteilgarten-Projekte, wie die „Essbare Stadt“ in Andernach oder Formen von „Urban Gardening“ sind in Gemeinwesenprojekten immer ein Hingucker und führen neben der Verschönerung des Quartiers oft auch zu einer größeren Vernetzung der Bewohner im Viertel. So lädt das gemeinsame Pflanzen und Ernten zum Fachsimpeln und Austauschen über Kräuter und Nutzpflanzen ein.

Nachdem die Projektidee Ende letzten Jahres im Ringmarkt vorgestellt wurde, sucht das Quartiersmanagement im Raiffeisenring in Kooperation mit den SBN nun weitere Quadratbeet-Patinnen und Paten für das Projekt „Gärtnern im Quadrat“. „Schön, dass schon erste Patinnen und Paten gefunden wurden, die ein komplettes Beet bewirtschaften möchten. Ich freue mich darauf im Sommer viele weitere blühende Quadratbeete an verschiedenen Orten im Ring bestaunen zu können. Interessierte Bewohner*innen aus dem Raiffeisenring sind herzlich eingeladen, eine kostenlose Patenschaft für ein gesamtes Quadratbeet auf den öffentlichen Flächen in der Nähe ihres Wohnsitzes zu übernehmen“, berichtet Seitz.

Die nachhaltigen Holzquadrate wurden von Informa aus Oberbieber gefertigt und bieten den Paten viel Gestaltungsfreiheit beim Bepflanzen. So können Stauden, Kräuter wie Rosmarin oder auch die vom Quartiersmanagement verteilten Zwiebelspenden zum Eigenbedarf und für die Allgemeinheit zugänglich gepflanzt und geerntet werden. Die Quadratbeete sollen dezentral über den ganzen Ring verteilt an vielen Standorten aufgestellt werden.

Wichtig ist, dass sich die gewünschte Rasenfläche, zum Beispiel am Fußwegesrand in städtischem Besitz befindet. Die von den Patinnen und Paten gewünschte Erstbepflanzung ist inklusive. Die weitere Bewirtschaftung (Nachbefüllung, Bewässerung, Entsorgung) obliegt dann den Paten. Die Patenschaft sowie die Nutzung der Quadratbeete sind für die Patinnen und Paten kostenfrei. Eine Beratung hinsichtlich der Bepflanzung ist über die Projektgruppe „Sauberkeit und Infrastruktur“ des Quartiersmanagements und die SBN möglich. Interessierte Paten melden sich bitte mit einem Standortvorschlag bei Quartiersmanager Mario Seitz persönlich im Quartiersbüro im Buchenweg 6, telefonisch unter 0160 93233059 oder per Mail unter seitz@diakonie-neuwied.de.
 
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