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Nachricht vom 20.02.2022
Sport
Deichstadtvolleys mit Heimspiel gegen USC Münster
Es war am frühen Montagmorgen, als die Spielerinnen des VC Neuwied 77 wieder daheim waren, eine Woche Schwerin und Potsdam mit vier Spielen lag hinter ihnen: Jetzt trainingsfreier Tag, Physiotherapie, Regenerieren…
Dank ihres Kampfgeistes konnten die Deichstadtvolleys auch vor Schwerins „gelber Wand“ Sympathien gewinnen. Foto: Michael Dittmer
Neuwied. Die Mädels um Dirk Groß haben leidenschaftlich und tapfer gekämpft, hatten Schwerin am Rande eines Satzverlustes und Potsdam gefordert. Dieser Teamgeist und Fighting Spirit in fast aussichtslosen Spielen hat den Deichstadtvolleys viele Sympathien eingebracht. In den „Sozialen Medien“, den Kommunikationsplattformen, gibt es viel Lob. In den Kommentaren in TV und Livestream wusste man zunächst nur grob, dass Neuwied irgendwo in Rheinland-Pfalz und wohl in der Nähe von Koblenz liegt, aber Deichstadt? Im Laufe der Übertragung wurde recherchiert und es erfolgte die Aufklärung, es fiel sogar der Name des Deicherbauers Robert Krups. Der tapfere und sympathische Neuling hatte Interesse an seiner Stadt und der Region geweckt. Das zählt.

Jetzt sind die „Prophetinnen wieder im eigenen Land“ und zweimal in Folge in eigener Halle zu sehen. Zunächst am Mittwoch, 23. Februar, um 19 Uhr gegen Bundesliga-Urgestein USC Münster mit seiner Leistungsträgerin Iris Scholten. Tickets dafür gibt es im Internet oder an der Abendkasse. Es gelten die 2G+-Regeln und Maskenpflicht.

Die Zeitspanne von Dirk Groß zur Vorbereitung ist knapp bemessen. Nach dem Regenerationsmontag folgen noch zwei Trainingseinheiten am Dienstag. Dann geht es schon weiter. „Wir wollen wie schon in den letzten Spielen versuchen, emotional und kämpferisch aufzutreten, um unsere Chance zu wahren, ein gutes Spiel abzuliefern“, zählt er dabei auf die Qualitäten seines Teams. „Aufgrund der hohen Gesamtbelastung werden wir aber sicher noch Auswirkungen spüren. Aber die Mädels haben immer wieder gezeigt, dass sie sich trotz der vielen Niederlagen nicht so leicht unterkriegen lassen und sich immer wieder aufrappeln. Damit rechne ich auch am Mittwoch fest“, verspricht er ein spannendes Spiel. (hw)

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